Aktion Sühnezeichen
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Offener Brief an Außenminister Guido Westerwelle



Dogan Akhanli

Der deutsch-türkische Schriftsteller Dogan Akhanli muss freigelassen werden und ein rechtsstaatliches Verfahren erhalten

 

Am 10. August 2010 wurde der bekannte deutsch-türkische Schriftsteller Dogan Akhanli am Flughafen in Istanbul verhaftet und in die Haftanstalt Metris verbracht. Seit dem 20.8.2010 wird er in einer Haftanstalt in Tekirdag festgehalten. Akhanli ist seit 2001 deutscher Staatsbürger. Er kehrte zum ersten Mal nach 19 Jahren Emigration in Deutschland in die Türkei zurück, um seinen kranken Vater zu besuchen.

 

Aktion Sühnezeichen Friedensdienste kennt und schätzt Dogan Akanli als langjährigen Freund und Kooperationspartner in vielen Projekten zu erinnerungspolitischen Diskursen in der Einwanderungsgesellschaft. Denn neben seinen schriftstellerischen Tätigkeiten engagiert sich Akhanli für Erinnerung und Menschenrechte. Er ist ehrenamtliche Führungskraft am NS-Dokumentationszentrum EL-DE-Haus Köln und Initiator der Raphael-Lemkin Bibliothek im Allerweltshaus Köln.

 

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Achtung: Tatorte und Streiflichter
Historisch-interkultureller Stadtrundgang auf den Spuren deutschtürkischer Geschichte …
und auf den Spuren des seit dem 10. August inhaftierten Dogan Akhanli

 
Wann: Dienstag, 7. September 2010, 17-18.30 Uhr 

Wo: Berlin, Ehem. Amerika-Haus Berlin, Hardenbergstr. 22-24 (Nähe Zoobrücken)

 

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Willkommen: Die neuen Freiwilligen kommen



 

Im September 2010 starten 180 Freiwillige mit Aktion Sühnezeichen Friedensdienste in ihren Friedensdienst in 13 Länder für ein Jahr.

 

 

Wir stellen Ihnen und euch heute drei der neuen Freiwilligen schon einmal vor. Anne Fuhrmann, Caroline Lorenz und Karen Bähr werden in Norwegen und Israel mit Menschen mit Behinderungen, Überlebenden des Holocaust und in einem wissenschaftlichen Projekt arbeiten. Im Moment bereiten sich die zukünftigen Freiwilligen auf ihren Einsatz in ihren jeweiligen Arbeitsgebieten vor, lernen die Landessprache oder sind auf einer der Gedenkstättenfahrten von ASF.

 

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ASF-Nachrichten


Stipendiaten fördern ASF-Freiwilligendienst

 

Ehemalige ASF-Freiwillige spenden erhöhtes Büchergeld der Begabtenförderung für Solidaritätsstipendium für Freiwilligendienste

 

Mit einem Aufruf zu einem „Solidaritätsstipendium“ wenden sich ehemalige ASF-Freiwillige und Studienstipendiaten an die Öffentlichkeit. Die ErstunterzeichnerInnen des Aufrufs begrüßen zwar die von der Bundesregierung  geplante Erhöhung des Büchergeldes auf 150 Euro monatlich für Stipendiaten der Begabtenförderung, kritisieren aber die Nichterhöhung des Bafög-Satzes. Da über 70 Prozent der Geförderten aus Familien stammen, in denen die Elternteile einen Hochschulabschluss haben, zementiere sich dadurch eine Bildungspolitik der Elitenförderung.

 

Die ehemaligen ASF-Freiwilligen fordern eine „andere Bildung“ und bewerten den Freiwilligendienst „als eine nachhaltige Bildungserfahrung“. Um diese Erfahrungen auch Freiwilligen aus finanziell schwächer gestellten Familien zu ermöglichen, spenden sie einen Teil ihres erhöhten Büchergeldes für ein „Solidaritätsstipendium“. Gleichzeitig rufen sie andere Stipendiaten auf, es ihnen gleichzutun.

 

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Gedenken an die Opfer der NS-'Euthanasie'-Verbrechen


Appell zur Errichtung eines zentralen Gedenk- und Informationsortes für die Opfer der nationalsozialistischen „Euthanasie“ in Berlin

 

Neben dem Holocaust-Denkmal sind in Berlin in den letzten Jahren weitere Mahn- und Denkmale entstanden, die den verschiedenen Opfergruppen der nationalsozialsozialistischen Gewaltherrschaft gerecht werden sollen, so das Mahnmal für die verfolgten Homosexuellen. Im Zentrum von Berlin erinnert bislang jedoch nur eine unscheinbare und häufig übersehene Gedenkplatte an der Philharmonie an die Opfer der nationalsozialistischen „Euthanasie“-Aktionen: an die Menschen in den Heil- und Pflegean­stalten, in den Behinderten- und Erziehungsheimen, in den Alters- und Pflegeheimen und an die behinderten Kinder, die von 1939 bis 1945 mit Gas, mit Medikamenten oder mit Hunger­kost ums Leben gebracht wurden sowie an die Patienten und Patientinnen, die von den deut­schen Besatzern - in den polnischen und sowjetischen psychiatrischen Krankenhäusern - er­schossen, mit Giftgas ermordet oder durch Hunger und Kälte zu Tode gebracht worden sind.

 

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Du interessierst dich für einen langfristigen internationalen Freiwilligendienst (12-15 Monate) als FSJ, als Zivildienst (Anderer Dienst im Ausland) oder einfach so?

 

Mit Aktion Sühnezeichen Friedensdienste kannst du für Versöhnung, Frieden und die Wahrung der Menschenrechte eintreten.

 

Information über den Freiwilligendienst, Termine für die nächste Bewerbung, Auswahl der Projekte und Projektländer

 

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ASF-Jahresbericht 2009




Einen guten Überblick

über die vielfältige Arbeit von

Aktion Sühnezeichen Friedensdienste

gibt der

Jahresbericht 2009.

 

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Tschechien: Berichte aus den ASF-Projektländern





Herzlich Willkommen zum aktuellen Länderschwerpunkt zur ASF-Arbeit in Tschechien: ein Land, das so nah und gleichzeitig so fern scheint, da der kleine Nachbar in den deutschen Medien verhältnismässig wenig präsent ist.

 

In diesem Länderschwerpunkt will die Gruppe der aktuellen ASF- Freiwilligen Ihnen und Euch einen Einblick in ihre Erfahrungen geben. So schreibt unter anderem Susanne Jacobi über ihre Arbeit mit Menschen mit Behinderungen in Brüno und Felix Sens analysiert die gesellschaftlicher Situation tschechischer Roma. 

 

Das und viele weitere Eindrücke von der ASF-Arbeit in Tschechien gibt es in diesem Länderschwerpunkt zu lesen.

 

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ASF-Thema



Foto: Herby Sachs / version; www.version-foto.de



Sinti und Roma in Europa

 

Sinti und Roma sind Europas größte Minderheit und eine der vier anerkannten Minderheiten in Deutschland. Seit mehr als sechzig Jahren kämpfen die wenigen Überlebenden des nationalsozialistischen Völkermords und ihre Angehörigen um eine angemessene Aufarbeitung und Würdigung der nationalsozialistischen Verbrechen an Sinti und Roma. Zugleich sind Sinti und Roma noch immer Projektionsflächen für rassistische Vorurteile und Diskriminierung. Sie erleben soziale Ausgrenzung und „Stereotpyisierungen“, die die Vorurteile und Defizite der Mehrheitsgesellschaft widerspiegeln.

 

Dieser Themenschwerpunkt will die Situation von Sinti und Roma in Europa wieder mehr in den Fokus gesellschaftlicher, kirchlicher und politischer Diskurse stellen. 

 

 

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Auf unserer Website









 

 

 

 

 

 

 

 

 


»Zerstörung kann nicht immer ungeschehen gemacht werden, aber Beziehungen können wieder aufgebaut werden. Das gilt nicht nur für Nationen, sondern auch für Individuen, und es ist die einzig mögliche Grundlegung für Frieden.«

Erika Brooks, ASF-Freiwillige aus den USA in Berlin

Termine

10.09.2010 - 28.11.2010
Berlin - Ausstellung
„Vom Arbeitsplatz abgeholt – als arbeitsscheu abgestempelt“ mehr ->


zur Terminübersicht ->


zeichen...



... aktuelle Ausgabe: Gleiche Rechte?! Zur Situation von Sinti und Roma in Europa

Und: 70 Jahre nach dem „Westfeldzug“

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Unsere Geschichten –


Eure Geschichte? Broschüre: Neuköllner Stadtteilmütter und ihre Auseinander-
setzung  mit dem Nationalsozialismus weiter->


Aktuelle Predigthilfe


Predigthilfe

zum Israelsonntag am 8. August 2010

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Gefördert von:





"Dieses Projekt wurde mit Unterstützung der Europäischen Kommission finanziert. Die Verantwortung für den Inhalt dieser Veröffentlichung trägt allein der Verfasser; die Kommission haftet nicht für die weitere Verwendung der darin enthaltenen Angaben."

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Freiwilligendienst mit ASF

Aktion Sühnezeichen Friedensdienste (ASF)

Organisation / anerkannter Träger:

Freiwilligendienst im Ausland 

Anderer Dienst im Ausland

Zivildienst im Ausland

FSJ im Ausland

Friedensdienst

 

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