Aktion Sühnezeichen
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ASF-Aktuell



Mit ASF gegen Neonaziaufmarsch in Dresden protestieren

 

In einer Woche soll in Dresden Europas größter Neonaziaufmarsch stattfinden. Geht es nach den Sicherheitsbehörden in Dresden, sollen Proteste der Zivilgesellschaft nicht in Sicht- und Hörweite der Rechtsextremen möglich sein. Sowohl das von Aktion Sühnezeichen Friedensdienste, der Evangelischen Erwachsenenbildung Sachsen, dem Kulturbüro Sachsen und anderen Partnern geplante „Friedensgebet für alle Menschen guten Willens“ (weiter->) als auch die Kundgebungen von „Dresden Nazifrei" (weiter->) finden in der Altstadt Dresdens statt. Der von der JLO (Junge Landsmannschaft Ostdeutschland) angemeldete Aufmarsch soll – vorbehaltlich der Entscheidung der Gerichte - nach dem Willen der Sicherheitsbehörden eine Kundgebung am Bahnhof Neustadt werden – und die Elbe als Trennlinie zwischen Rechtsextremen und Zivilgesellschaft dienen.

„Wir halten es nach wie vor für dringend notwendig, dass die Proteste in Sicht- und Hörweite der Neonazis stattfinden können,“ sagt Christian Staffa, Geschäftsführer von Aktion Sühnezeichen Friedensdienste. Denn nur so könne die fatale Entwicklung beendet werden, dass die Neonazis ihre Aufmärsche in Dresden als alljährliche Erfolgserlebnisse feierten, die die extrem rechte Szene weiter stabilisieren.
 

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Gedenken am 27. Januar

Mit Gedenkgottesdiensten u.a. in Berlin, Kiew und Prag, einem Benefizkonzert des COLLEGIUM MUSICUM der beiden Berliner Universitäten FU und TU für die ASF-Arbeit mit Überlebenden der NS-Verfolgung, einer Namenslesung und einem Gedenkbaum in Dresden sowie einer Kerzenaktion in den USA gedachte Aktion Sühnezeichen Friedensdienste rund um den  27. Januar 2010 dem 65. Jahrestag der Befreiung von Auschwitz und dem Internationalem Gedenktag für die Opfer der NS-Verfolgung und des Holocaust.

 

Zur Versöhnung könnten die Nachgeborenen „gerade dann beitragen, wenn sie die Trauerarbeit nicht überspringen, sondern sie als einen Ausgangspunkt für das eigene Handeln sehen,“ sagte Bischöfin Margot Käßmann, EKD-Ratsvorsitzende, am 27. Januar 2010 in Hannover und betonte in diesem Zusammenhang auch die Notwendigkeit der Arbeit von Aktion Sühnezeichen.

 

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Erneut Auszeichnung für interkulturelle ASF-Arbeit

 

Das ASF-Kooperationsprojekt „Erinnerung – Konflikt – Toleranz“ ist beim Wettbewerb Aktiv für Demokratie und Toleranz 2009 ausgezeichnet worden.

 

Zwei historisch-interkulturelle Studienfahrten, die sich mit den Beziehungsgeschichten von in Deutschland lebenden ArmenierInnen, GriechInnen und TürkInnen sowie Herkunftsdeutschen auseinandersetzen, bilden das Herzstück des ASF-Kooperationsprojekts „Erinnerung – Konflikt – Toleranz“, das jetzt vom Bündnis für Demokratie ausgezeichnet wurde.

 

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ASF-Veröffentlichungen



Unsere Geschichten – Eure Geschichte?

 

Neuköllner Stadtteilmütter und ihre Auseinandersetzung  mit der Geschichte des Nationalsozialismus

 

Das preisgekrönte ASF-Projekt „Neuköllner Stadtteilmütter auf den Spuren der Geschichte“ stellt mit dieser Broschüre eine überaus lesenswerte Sammlung aus biografischen Geschichten von Projekt-Teilnehmerinnen unterschiedlichster Herkunft und deren subjektiven Eindrücken aus den Begegnungen mit NS-Überlebenden und Besuchen von Gedenkstätten vor.

 

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ASF-Veranstaltung


ASF vor Ort: Freiwilligen- und Friedensdienst im Ausland

 

Die Ausstellung „Aber man kann es einfach tun“ zur Arbeit von ASF gastiert in Kassel

 

Die Ausstellung „Aber man kann es einfach tun“ zur Arbeit von ASF gastiert vom 17. – 20. Februar 2010 im Evangelischen Forum Kassel. Zur Eröffnung spricht Dr. Christian Staffa am 17. Februar 2010 ab 19 Uhr in der Jugendkulturkirche Kassel, Luisenstrasse 11 über die Geschichte von ASF und die Möglichkeiten von Freiwilligendiensten für junge Erwachsene.

 

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ASF-Themenschwerpunkte



Im Blickpunkt: Norwegen

 

Schon ein Jahr nach dem Aufruf zur Gründung der Aktion Sühnezeichen begann die Arbeit in Norwegen. Freiwillige verwirklichten 1959 und 1960 zwei Bauprojekte im Norden des Landes: ein Wirtschaftsgebäude für das Behindertenheim Trastad Gaard und eine Kirche in Kokelv/Finnmark. Pastor Gilleberg, Direktor des Behindertenheims, schrieb damals: "Es war ein Idealismus, der brannte. Und dieser Idealismus bewirkte, dass die Aktion gelang." Und der Idealismus wirkt noch heute, über die aktuelle ASF-Arbeit in Norwegen.

 

Lesen Sie Berichte über die aktuelle Arbeit von ASF in Norwegen, über das Jubiläumsjahr 2009, von Lebenszeugnissen zweier NS-Überlebenden ...

 

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Lebenszeichen II: Erfahrungen und Abenteuer - Neues von den ASF-Freiwilligen

 

Hier können Sie / könnt ihr an den Erfahrungen, Eindrücken und Begegnungen, an den Abenteuern, Inspirationen und Weiterentwicklungen der Freiwilligen der Aktion Sühnezeichen Friedensdienste während ihres Freiwilligendienstes teilhaben. In den Lebenszeichen Teil II vom Dezember 2009 schreiben zehn Freiwillige, die im August 2009 ihren Friedensdienst mit ASF begonnen haben, über den Alltag in ihren Projekten in Afula, Berlin, Jerusalem, London, Majdanek, Paris, Philadelphia, Prag und Tel Aviv. Sie berichten von besonderen Ereignissen in ihren Gastländern und über besonders eindrückliche Begegnungen: zum Beispiel mit Roma-Flüchtlingen und Holocaust-Überlebenden.

 

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Schwerpunkt: Unterstützung und Begleitung von Menschen mit Beeinträchtigungen

 

Zu den Jahresthemen, die Aktion Sühnezeichen Friedensdienste (ASF) sich für das kommende Jahr als Schwerpunkte gewählt hat, gehört die Arbeit im Bereich der Unterstützung und Begleitung von Menschen mit Beeinträchtigungen. In 39 Projekten in dreizehn west-, mittel- und osteuropäischen Ländern begleiten ASF-Freiwillige Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit Beeinträchtigungen. Und seit langem ist ASF in der Debatte um die Anerkennung und Entschädigung für Opfer der NS-"Euthanasie"-Programme aktiv. Um hieran zu erinnern, erschien Anfang Dezember auch die Predigthilfe zum 27. Januar 2010, dem Gedenktag für die Opfer des Holocaust, mit einem Themenschwerpunkt zu Euthanasie und der Situation von Menschen mit Beeinträchtigungen.

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Aktuelles:  Aufruf zur Gründung einer "Bundesarbeitsgemeinschaft Kirche für Demokratie - gegen Rechtsextremismus"

Der Aufruf->

Weitere Informationen-> 

 

Zum Schwerpunkt:

Um die inhaltliche Auseinandersetzung rings um das ASF-Jahresthema Kirche und Rechtsextremismus zu erleichtern und den Stand der Veröffentlichungen zusammenzufassen, haben wir für Sie und euch eine Sammlung ausgewählter Broschüren und Texte rings um das Thema „Kirche und Rechtsextremismus“ zusammengestellt 

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Auf unserer Website










»Zerstörung kann nicht immer ungeschehen gemacht werden, aber Beziehungen können wieder aufgebaut werden. Das gilt nicht nur für Nationen, sondern auch für Individuen, und es ist die einzig mögliche Grundlegung für Frieden.«

Erika Brooks, ASF-Freiwillige aus den USA in Berlin

Termine

17.02.2010 - 20.02.2010
ASF vor Ort: Freiwilligen- und Friedensdienst im Ausland
Die Ausstellung „Aber man kann es einfach tun“ zur Arbeit von ASF gastiert in Kassel mehr ->


zur Terminübersicht ->


Unsere Geschichten –


Eure Geschichte? Broschüre: Neuköllner Stadtteilmütter und ihre Auseinander-
setzung  mit dem Nationalsozialismus weiter->


zeichen...


... aktuelle Ausgabe der ASF-Zeitschrift zeichen 4/09: "9. November: Erinnern in Deutschland - Zwischen Pogrom und Utopie"


Aktuelle Predigthilfe


zum 27. Januar 2010 - Gedenktag für die Opfer des National-

sozialismus,  weiter->


 

 

 

 

 

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