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Aufruf und Online-Anmeldung
Vor 40 Jahren begann mit den Aufräumarbeiten in den zerbombten Kirchen in
Magdeburg die Sommerlagerarbeit von Aktion Sühnezeichen Friedensdienste. Am
24. August sollte es in Magdeburg aus diesem schönen Anlass ein großes Fest
geben - aber leider hat das Hochwasser der Elbe uns einen Strich durch die
Rechnung gemacht. Schweren Herzens sagten wir die große Festveranstaltung
ab. Statt dessen riefen wir zu Spenden für unsere Partner im In- und Ausland
auf, die vom Hochwasser betroffen waren. Wir feierten am 24. August 2002
dann in kleinerer Runde einen ökumenischen Festgottesdienst in Magdeburg, in
dessen Anschluss es einen Empfang bei Ministerpräsident Prof. Dr. Wolfgang
Böhmer gab.
Von vielen Freundinnen und Freunden erhielten wir für diese Entscheidung
positive Rückmeldungen und wurden wir ermutigt, statt eines großen Festaktes
zu einem anderen Termin einen Arbeitseinsatz in einem vom Hochwasser
betroffenen Projekt zu organisieren.
In altbewährter Sommerlagertradition wollen wir das Feiern mit dem Tun
verbinden!
Wir laden Sie herzlich ein, in der Zeit vom 2. bis 6. Oktober 2002
in der Evangelischen Diakonissenanstalt Dresden bei der Beseitigung von
Flutschäden zu helfen.
Update: Der Hilfseinsatz ist verschoben! Dazu mehr Informationen hier.
Die Diakonissenanstalt Dresden (DA) gehört zu den ältesten
Sommerlager-Projekten. Hier fanden ab 1963 bis in die 80er Jahre hinein
Sühnezeichen-Sommerlager statt. Mitte der 60er Jahre nahmen an diesen
Sommerlagern auch englische Gruppen aus Coventry teil. Coventry war eine der
ersten Städte, die dem Bombenterror Nazideutschlands zum Opfer fiel. Die
Hybris Deutschlands führte später zur Zerstörung auch vieler deutschen
Städte, zu deren Symbol das zerbombte Dresden wurde. Die Arbeit deutscher
Sühnezeichengruppen an der zerstörten Kathedrale in Coventry und englischer
Gruppen in Dresden waren von großer Symbolkraft.
Die DA pflegt bis heute die Kontakte nach Coventry und damit eine Tradition,
die mit den Sühnezeicheneinsätzen in den 60er Jahren begann. Die Anstalt hat
nach dem Elbe-Hochwasser in diesem August Schäden, die sich auf ca. 4
Millionen Euro belaufen. Betroffen sind unter anderem Wohnungen der
altersgerechten Wohnanlage, das Schwimmbad und verschiedene Einrichtungen
der Physiotherapie. Die DA prüft im Moment noch, wo freiwillige Helfer von
ASF am besten mitarbeiten können.
Die Anreise ist ab 2.10. abends möglich. Wir planen 3 Arbeitstage
(3.-5.10. - Donnerstag, Freitag und Samstag). Am Sonntag sind wir zum
Gottesdienst in der DA eingeladen. Der Sonntag ist dann auch der Abreisetag.
Für diejenigen, die nicht die ganze Zeit dabei sein können, empfehlen wir
die Teilnahme an mindestens einem ganzen Arbeitstag (also für alle Leute,
die nicht aus Dresden und Umgebung kommen, zwei Übernachtungen).
Es entstehen keine Kosten außer den Fahrtkosten nach Dresden - die bitten
wir, selbst zu tragen.
Alle Interessierten melden sich bitte möglichst schnell im ASF-Büro an.
Bitte haben Sie Verständnis dafür, daß es nur eine begrenzte Anzahl von
Teilnehmerplätzen gibt. Sie bekommen von uns eine Teilnahmebestätigung.
Wir hoffen, der Einsatz in Dresden wird nicht nur eine tatkräftige
Unterstützung für die DA, sondern auch eine schöne Gelegenheit, um alte
Bekannte wiederzutreffen und neue Bekanntschaften zu schließen.
Freundliche Grüße im Namen des ASF-Teams,
Thomas Heldt und Romi Romberg
O N L I N E - A N M E L D U N G
Anreise ab Bahnhof Dresden - Neustadt mit der Straßenbahn Linie 11
Evang. Luth. Diakonissenanstalt
Bautzner Str. 64-70 / Holzhofgasse
01099 Dresden - Neustadt
Tel. 0351 - 810 0
Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an:
Romi Romberg, Aktion Sühnezeichen Friedensdienste, Auguststr. 80, 10117 Berlin, Telefon: 030/28395-183, Fax: -135, E-Mail: romberg[at]asf-ev[dot]de
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