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Update zum Hilfseinsatz in Dresden
Der für 2. bis 6. Oktober 2002 geplante Hilfseinsatz der Aktion Sühnezeichen Friedensdienste zur Beseitigung von Hochwasserschäden an der Diakonissenanstalt Dresden, zu dem sich bereits mehr als 15 HelferInnen angemeldet hatten, muss leider verschoben werden. Die Renovierung von Wohnungen in der altersgerechten Wohnanlage kann erst stattfinden, wenn die Räume ausreichend getrocknet sind. Wie sich inzwischen herausstellte, dauert die Trocknung wesentlich länger, als von den Fachleute angenommen. Obwohl im gesamten Gebäude Trockner aufgestellt wurden, die auf Hochtouren laufen, geht die Bauleitung davon aus, dass die Fußböden erst nach dem 10. Oktober so weit sind, dass weitere Renovierungsmaßnahmen durchgeführt werden können.
Leider können wir nicht auf andere Arbeiten ausweichen, da die einfachen Aufräumarbeiten, bei denen auch ungelernte Kräfte zupacken könnten, schon weitgehend abgeschlossen sind und andere Aufgaben, wie die Schwimmbadsanierung, nur von Fachleuten durchgeführt werden können. Die Diakonissenanstalt Dresden und vor allem ihr Direktor, Christian Mendt, bitten herzlich um Verständnis für diese unvorhergesehene Situation. Sie wären uns sehr dankbar, wenn wir zu einem anderen Termin Helferinnen und Helfer einladen könnten.
Da ein neuer Termin für die Renovierung der Wohnungen in der Diakonissenanstalt aufgrund der geschilderten Bedingungen nur kurzfristig festgelegt werden kann, haben wir erste Überlegungen für ein Alternativprojekt angestellt. Es müssen noch vor dem Winter Hochwasserschutzarbeiten durchgeführt werden. Die Diakonissenanstalt liegt nahe an der Elbe und die Deiche dort sind nach dem Jahrhunderthochwasser ziemlich mitgenommen, so dass sie vor der Frostperiode überarbeitet werden müssen, um der nächsten Flut im Frühjahr Stand zu halten. Nach ersten Planungen könnte ein entsprechender Hilfseinsatz in der Zeit vom 20. bis 24. November 2002 (ab Buß- und Bettag) stattfinden. Dann wären hauptsächlich Erd- und Transportarbeiten zu erledigen.
Wir würden uns freuen, wenn möglichst viele sich den neuen Termin freihalten könnten. Sobald es konkretere Planungen gibt, werden diese in der ASF-Newsgroup und auf der ASF-Homepage bekannt gegeben.
Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an:
Romi Romberg, Aktion Sühnezeichen Friedensdienste, Auguststr. 80, 10117 Berlin, Telefon: 030/28395-183, Fax: -135, E-Mail: romberg[at]asf-ev[dot]de
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