Auf Wiedersehen: ASF-Freiwillige nach einem Jahr Friedensdienst
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Rückkehr:
Die aus ihrem Friedensdienst
zurückgekehrten ASF-Freiwilligen
nach einem Empfang im Frankfurter Römer
am 27. August 2010 im Rahmen des Nachbereitungsseminars
in Frankfurt am Main
Offener Brief an Außenminister Guido Westerwelle
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Dogan Akhanli |
Der deutsch-türkische Schriftsteller Dogan Akhanli muss freigelassen werden und ein rechtsstaatliches Verfahren erhalten
Am 10. August 2010 wurde der bekannte deutsch-türkische Schriftsteller Dogan Akhanli am Flughafen in Istanbul verhaftet und in die Haftanstalt Metris verbracht. Seit dem 20.8.2010 wird er in einer Haftanstalt in Tekirdag festgehalten. Akhanli ist seit 2001 deutscher Staatsbürger. Er kehrte zum ersten Mal nach 19 Jahren Emigration in Deutschland in die Türkei zurück, um seinen kranken Vater zu besuchen.
Aktion Sühnezeichen Friedensdienste kennt und schätzt Dogan Akanli als langjährigen Freund und Kooperationspartner in vielen Projekten zu erinnerungspolitischen Diskursen in der Einwanderungsgesellschaft. Denn neben seinen schriftstellerischen Tätigkeiten engagiert sich Akhanli für Erinnerung und Menschenrechte. Er ist ehrenamtliche Führungskraft am NS-Dokumentationszentrum EL-DE-Haus Köln und Initiator der Raphael-Lemkin Bibliothek im Allerweltshaus Köln.
Willkommen: Die neuen Freiwilligen kommen
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Die neuen ASF-Freiwilligen verabschieden:
Entsendegottesdienste in 41 Berliner und Brandenburger Kirchengemeinden am Sonntag, den 5. September 2010
180 neue Freiwillige beginnen am 1. September 2010 ihren Friedensdienst mit ASF. Um sie gut auf den Weg zu bringen, laden 41 Kirchengemeinden in Berlin und Brandenburg die Freiwilligen zu Entsendegottesdiensten am Sonntag, den 5. September 2010 ein. Hier finden Sie die Liste der Kirchengemeinden und Gottesdienste.
Im September 2010 starten 180 Freiwillige mit Aktion Sühnezeichen Friedensdienste in ihren Friedensdienst in 13 Länder für ein Jahr.
Wir stellen Ihnen und euch heute drei der neuen Freiwilligen schon einmal vor. Anne Fuhrmann, Caroline Lorenz und Karen Bähr werden in Norwegen und Israel mit Menschen mit Behinderungen, Überlebenden des Holocaust und in einem wissenschaftlichen Projekt arbeiten. Im Moment bereiten sich die zukünftigen Freiwilligen auf ihren Einsatz in ihren jeweiligen Arbeitsgebieten vor, lernen die Landessprache oder sind auf einer der Gedenkstättenfahrten von ASF.
ASF-Nachrichten
Stipendiaten fördern ASF-Freiwilligendienst
Ehemalige ASF-Freiwillige spenden erhöhtes Büchergeld der Begabtenförderung für Solidaritätsstipendium für Freiwilligendienste
Mit einem Aufruf zu einem „Solidaritätsstipendium“ wenden sich ehemalige ASF-Freiwillige und Studienstipendiaten an die Öffentlichkeit. Die ErstunterzeichnerInnen des Aufrufs begrüßen zwar die von der Bundesregierung geplante Erhöhung des Büchergeldes auf 150 Euro monatlich für Stipendiaten der Begabtenförderung, kritisieren aber die Nichterhöhung des Bafög-Satzes. Da über 70 Prozent der Geförderten aus Familien stammen, in denen die Elternteile einen Hochschulabschluss haben, zementiere sich dadurch eine Bildungspolitik der Elitenförderung.
Die ehemaligen ASF-Freiwilligen fordern eine „andere Bildung“ und bewerten den Freiwilligendienst „als eine nachhaltige Bildungserfahrung“. Um diese Erfahrungen auch Freiwilligen aus finanziell schwächer gestellten Familien zu ermöglichen, spenden sie einen Teil ihres erhöhten Büchergeldes für ein „Solidaritätsstipendium“. Gleichzeitig rufen sie andere Stipendiaten auf, es ihnen gleichzutun.
Gedenken an die Opfer der NS-'Euthanasie'-Verbrechen
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Verstehen und Gedenken
Psychiatrie im Nationalsozialismus - Lernen mit der Geschichte?
Vom 3. bis 4. September wird in Berlin mit Workshops, Diskussionen, Filmen und Gedenkveranstaltungen der Opfer von "NS-Euthanasie" und Zwangssterilisation im Nationalsozialismus gedacht. Der Veranstalter "Kontaktgespräch Psychiatrie" möchte damit die NS-Verbrechen an Menschen mit psychischen Erkrankungen in das öffentliche Bewusstsein rufen. Im Mittelpunkt steht zudem die Forderung nach einer angemessenen Entschädigung für die noch lebenden Betroffenen und einem den Opfern gerecht werdender Gedenkort.
Appell zur Errichtung eines zentralen Gedenk- und Informationsortes für die Opfer der nationalsozialistischen „Euthanasie“ in Berlin
Neben dem Holocaust-Denkmal sind in Berlin in den letzten Jahren weitere Mahn- und Denkmale entstanden, die den verschiedenen Opfergruppen der nationalsozialsozialistischen Gewaltherrschaft gerecht werden sollen, so das Mahnmal für die verfolgten Homosexuellen. Im Zentrum von Berlin erinnert bislang jedoch nur eine unscheinbare und häufig übersehene Gedenkplatte an der Philharmonie an die Opfer der nationalsozialistischen „Euthanasie“-Aktionen: an die Menschen in den Heil- und Pflegeanstalten, in den Behinderten- und Erziehungsheimen, in den Alters- und Pflegeheimen und an die behinderten Kinder, die von 1939 bis 1945 mit Gas, mit Medikamenten oder mit Hungerkost ums Leben gebracht wurden sowie an die Patienten und Patientinnen, die von den deutschen Besatzern - in den polnischen und sowjetischen psychiatrischen Krankenhäusern - erschossen, mit Giftgas ermordet oder durch Hunger und Kälte zu Tode gebracht worden sind.
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Du interessierst dich für einen langfristigen internationalen Freiwilligendienst (12-15 Monate) als FSJ, als Zivildienst (Anderer Dienst im Ausland) oder einfach so?
Mit Aktion Sühnezeichen Friedensdienste kannst du für Versöhnung, Frieden und die Wahrung der Menschenrechte eintreten.
Information über den Freiwilligendienst, Termine für die nächste Bewerbung, Auswahl der Projekte und Projektländer
ASF-Jahresbericht 2009
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Einen guten Überblick
über die vielfältige Arbeit von
Aktion Sühnezeichen Friedensdienste
gibt der
Jahresbericht 2009.
Tschechien: Berichte aus den ASF-Projektländern
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Herzlich Willkommen zum aktuellen Länderschwerpunkt zur ASF-Arbeit in Tschechien: ein Land, das so nah und gleichzeitig so fern scheint, da der kleine Nachbar in den deutschen Medien verhältnismässig wenig präsent ist.
In diesem Länderschwerpunkt will die Gruppe der aktuellen ASF- Freiwilligen Ihnen und Euch einen Einblick in ihre Erfahrungen geben. So schreibt unter anderem Susanne Jacobi über ihre Arbeit mit Menschen mit Behinderungen in Brüno und Felix Sens analysiert die gesellschaftlicher Situation tschechischer Roma.
Das und viele weitere Eindrücke von der ASF-Arbeit in Tschechien gibt es in diesem Länderschwerpunkt zu lesen.
ASF-Thema
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Foto: Herby Sachs / version; www.version-foto.de |
Sinti und Roma sind Europas größte Minderheit und eine der vier anerkannten Minderheiten in Deutschland. Seit mehr als sechzig Jahren kämpfen die wenigen Überlebenden des nationalsozialistischen Völkermords und ihre Angehörigen um eine angemessene Aufarbeitung und Würdigung der nationalsozialistischen Verbrechen an Sinti und Roma. Zugleich sind Sinti und Roma noch immer Projektionsflächen für rassistische Vorurteile und Diskriminierung. Sie erleben soziale Ausgrenzung und „Stereotpyisierungen“, die die Vorurteile und Defizite der Mehrheitsgesellschaft widerspiegeln.
Dieser Themenschwerpunkt will die Situation von Sinti und Roma in Europa wieder mehr in den Fokus gesellschaftlicher, kirchlicher und politischer Diskurse stellen.
Auf unserer Website
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