Aktion Sühnezeichen
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25. Jun. 2005

Geh denken! Gay denken! ASF und Schwules Museum erinnern beim CSD in Berlin an Verfolgung Homosexueller im Nationalsozialismus


Die beiden Organisationen beteiligten sich mit einer Fußgängergruppe am Demozug, die ein Tuch in Form eines »Rosa Winkels« und Tafeln mit Biographien und Fotos von Menschen trug, die in der NS-Zeit verfolgt wurden oder sich damals besonders für die Rechte von Schwulen und Lesben engagiert haben.

 

In einer dazu verteilten Erklärung hieß es:

„Damit rufen wir ins Gedächtnis, dass

• Menschen wegen ihrer sexuellen Orientierung benachteiligt, diskriminiert, verfolgt und ermordet wurden,

• viele Überlebende bis heute an den Folgen leiden,

• Diskriminierung, Bestrafung und Ablehnung von Homosexuellen auch nach 1945 weitergingen und sie jahrzehntelang auf die Anerkennung als NS-Verfolgte warten mussten,

• die Rechte von Lesben und Schwulen immer wieder verteidigt werden müssen.“

 

Aktion Sühnezeichen Friedensdienste

Mit Aktion Sühnezeichen Friedensdienste (ASF) engagieren sich jedes Jahr über 300 SommerlagerteilnehmerInnen und 180 langfristige Freiwillige in vielfältigen sozialen und politischen Einrichtungen in 13 Ländern. Unter anderem in schwul-lesbischen Projekten wie dem Schwulen Museum und dem Mobilen Salon in Berlin, dem Jerusalem Open House in Israel und der Sexual Minority Youth Assistance League in den USA. Mit ihren Freiwilligen setzt sich ASF für Frieden, Verständigung und den bewussten Umgang mit der NS-Geschichte ein und kämpft gegen Antisemitismus, Rassismus und Diskriminierung.

 

Schwules Museum Berlin

Das Schwule Museum Berlin hat sich zum Ziel gesetzt, das öffentliche Bild von Schwulen zu differenzieren und eine wissenschaftliche Aufarbeitung und Erforschung schwuler Geschichte

zu gewährleisten. Dadurch soll erreicht werden, schwules Leben sichtbar und präsent zu machen,

um Toleranz und Akzeptanz gegenüber Schwulen in der Allgemeinheit zu fördern und einer Ablehnung und Diskriminierung entgegenzuwirken. Damit eng verbunden ist eine Stärkung schwulen Selbstbewusstseins und schwuler Identität.

 


 


»Zerstörung kann nicht immer ungeschehen gemacht werden, aber Beziehungen können wieder aufgebaut werden. Das gilt nicht nur für Nationen, sondern auch für Individuen, und es ist die einzig mögliche Grundlegung für Frieden.«

Erika Brooks, ASF-Freiwillige aus den USA in Berlin

Übersicht

14.07.2009
Empfehlungen zur Umsetzung der Resolution des Deutschen Bundestags „Den Kampf gegen Antisemitismus verstärken, jüdisches Leben in Deutschland weiter fördern“ vom 4. November 2008
Gemeinsame Erklärung von Aktion Sühnezeichen Friedensdienste, die Amadeu Antonio Stiftung, das American Jewish Committee, das Anne Frank Zentrum, das Fritz Bauer Institut, der Verein Gegen Vergessen – Für Demokratie e.V. und das Zentrum für Antisemi
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16.06.2009
Appell für eine „faire und neutrale“ Wahrnehmung von Roma in der Öffentlichkeit durch Medien und Parteien
Erklärung Aktion Sühnezeichen Friedensdienste (ASF)
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02.03.2007
Es geht um ein Leben ohne Gewaltbedrohungen gegen die jüdische Gemeinschaft in unserem Land
Nach dem Anschlag auf einen jüdischen Kindergarten in Berlin-Charlottenburg ruft ASF gemeinsam mit 30 anderen Organisationen zum Engagement gegen Antisemitismus und Rechtsextremismus auf
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weitere Aktionen und Kampagnen finden Sie hier ->