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Saskia Spahn
Lebenszeichen vom Freiwilligendienst in Großbritannien
Saskia Spahn (19) ist als ASF-Freiwillige seit August 2009 in London und arbeitet dort im Leo-Baeck-Institut.
Es mag seltsam sein, dass ich darüber schreibe, wie es sich anfühlt Ausländerin zu sein. Denn schließlich leiste ich meinen Freiwilligendienst in Großbritannien, einem westeuropäischen Land, das gerade einmal zwei Flugstunden von meinem Geburtsland entfernt ist. Hier ist mir erstmals wirklich bewusst geworden, wie sehr sich das Fremd in einem anderen Land-Sein auf jeden noch so kleinen Bereich des Lebens auswirkt.
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Endlich nach London zu kommen, in freudiger Erwartung auf mein Projekt und die Wohnung, war bis jetzt am aufregendsten. Wir wurden in der Wiener Library abgeholt, was für mich praktisch war, denn das Leo-Baeck-Institute, in dem ich nun seit drei Wochen arbeite, befindet sich im selben Haus und ich konnte gleich mal reinschnuppern. Danach ging es auf eine kleine Weltreise nach Ealing, dem Stadtteil, in dem ich zusammen mit Malte, einem weiteren ASF-Freiwilligen, wohne.
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