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Das von der Aktion Sühnezeichen Friedensdienste und dem Presse- und Informationsamt der Bundesregierung gemeinsam entwickelte Begegnungsprogramm „LeDor Dor… Von Generation zu Generation“ lief bundesweit bis Ende des Jahres 2008. Anlässlich des 60. Jahrestages des Staates Israel wurden insgesamt 25 israelische Schoa-Überlebende und ihre jüngeren Angehörigen der 2. oder 3. Generation nach Deutschland eingeladen. Die Begegnungen mit Jugendlichen wie Erwachsenen fanden in Zusammenarbeit mit Gedenkstätten, Schulen, deutsch-israelischen Freundschaftsgesellschaften oder Pfarrgemeinden statt. In Berlin, München, Dresden, Frankfurt und anderswo sprachen in über 100 Veranstaltungen etwa 3500 TeilnehmerInnen mit den Überlebenden. Die Gäste kamen aus Jerusalem, Haifa, Tel Aviv und weiteren Orten in Israel. Gebürtig stammen sie aus dem deutschsprachigen Raum Europas oder sind während des 2. Weltkriegs in Deutschland gewesen.
Im Gespräch erinnerten sich die ZeitzeugInnen an ihre Kindheit, beschrieben das Überleben und Weiterleben nach dem Krieg, erzählten vom Aufbau einer neuen Existenz in Israel und diskutierten aktuelle Themen. Die Kinder und Enkelkinder brachten dabei Sichtweisen der jüngeren Generationen Israels mit ein. Die Lebensgeschichten der Schoa-Überlebenden wurden so „von Generation zu Generation“ (LeDor Dor) weiter getragen.
Durch die Veranstaltungsreihe wurde generationsübergreifend der Opfer von NS-Verbrechen gedacht. Die Erfahrung von Unterschieden und Gemeinsamkeiten im Umgang mit der Geschichte und ihrer Überlieferung sollten zu weiteren Begegnungen mit Israel motivieren. Das Programm trug damit zum Aufbau und zur Vertiefung längerfristiger Beziehungen beider Länder bei.
Im Sommer 2009 erscheint eine ausführliche Dokumentation des Zeitzeugenprojektes "LeDor Dor... Von Generation zu Generation" als Buch!
Informationen über das Projekt erhalten Sie bei:
Aktion Sühnezeichen Friedensdienste e. V.
Israel-Referat
Dörthe Engels / Bernhard Krane
Auguststraße 80
10117 Berlin
Tel.: 030/28395-179
Fax: 030/28395-135
Email: engels(at)asf-ev.de
Aktion Sühnezeichen Friedensdienste dankt der deutschen Bundesregierung für die freundliche Unterstützung.
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