zu Gast in Leipzig
Vom 21. bis 25. September besuchte Rolf Ran Gronick gemeinsam mit seinem Arbeitskollegen Dan Porat Leipzig.
![]() |
Am 24. September sprach Rolf Ran Gronick mit Schülern des Evangelischen Schulzentrums Leipzig über seine Kindheit und Verfolgung. |
* 1926 in Leipzig. Die Eltern waren rumänische Staatsbürger, betrieben ein Wäschegeschäft und lebten in einer armen Gegend Leipzigs. 1940 mussten sie in das Judenviertel an der Färberstraße ziehen. Zu viert teilten sie sich ein Zimmer. Rolf litt unter den Schikanen anderer Jungen; eine Freundin verschwand eines Tages. 1941 wurden auch die Gronicks abgeholt. Zwei Jahre mussten sie als Zwangsarbeiter in einer Textilfabrik Stoffe zuschneiden. Nachdem der Vater verstorben war, musste auch Rolf Zwangsarbeit leisten. Im Juli 1943 gelang ihnen die Auswanderung nach Rumänien, wo sie weitere drei Jahre verbrachten. 1946 wanderte Rolf Gronick nach Israel aus. 1948 kämpfte er im Unabhängigkeitskrieg. Später eröffnete er in Tel Aviv eine Künstlerwerkstadt. Bis heute arbeitet Ran Gronick als bekannter Restaurator in Israel. 1989 besuchte er erstmals Leipzig. Heute lebt er in einem Altersheim in einem Vorort von Tel Aviv.
Zeitzeugengespräche:
22.9.2008:
Zeitzeugengespräch am Leibniz-Gymnasium mit ca. 30 Schülern des Geschichtsleistungskurses der 12. Klasse
23.9.2008:
Zeitzeugengespräch an der Freien Waldorfschule Leipzig mit ca. 20 Schülern der 13. Klasse
24.9.2008:
Zeitzeugengespräch am Evangelischen Schulzentrum Leipzig mit ca. 30 Schülern der 10. Klasse
Medienbeiträge:
Artikel in der Schülerzeitung des Evangelischen Schulzentrums in Leipzig






