Aktion Sühnezeichen
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10. Dez. 2009

Langjähriger ASF-Weggefährte ausgezeichnet

„Berliner Ehrennadel“ für Werner Falk

Werner Falk, einer der ganz frühen Weggefährten von Aktion Sühnezeichen wurde am Montag, den 7. Dezember 2009, von Carola Blum, Senatorin für Integration, Arbeit und Soziales in Berlin, mit der Berliner Ehrennadel für herausragendes soziales Engagement ausgezeichnet. Gemeinsam mit elf weiteren engagierten Ehrenamtlichen fand die feierliche Verleihung im Wappensaal des Roten Rathauses statt.

 

Werner Falk, Jahrgang 1937, ist seit 1962 mit und für Aktion Sühnezeichen aktiv. Er waer einer der beiden ersten – und für längere Zeit letzten - ASF-Freiwilligen in der damaligen Sowjetunion – und dieser Friedensdienst hat den Lebensweg des Ingenieurs für immer geprägt und zunächst mit der Sowjetunion und dann mit den GUS-Staaten verbunden. Seit 1995 organisiert Werner Falk seit 2003 zusammen mit Karl-Heinz Labitzke die beliebten ASF-Studienreisen u.a. nach Russland, Belarus und in die Ukraine, sowie die Entsendungsgottesdienste der ASF-Freiwilligen. Seit 2004, nach seinem einjährigen Freiwilligendienst in Israel engagiert er sich zudem besonders intensiv mit der Evangelischen Weinbergkirchengemeinde in Berlin-Spandau für den jüdisch-christlichen Dialog – insbesondere durch regelmäßige Gedenkgottesdienste.

 

"Ohne den Einsatz der vielen engagierten Bürgerinnen und Bürger würde auch in unserer Stadt viel an sozialer Wärme fehlen. Kein Staat könnte - selbst beim besten Willen und bei vollen Kassen - all das verwirklichen, was in unserer Gesellschaft durch Selbsthilfe und soziales Ehrenamt vollbracht wird,“ würdigte Sozialsenatorin Carola Blum die ausgezeichneten Ehrenamtlichen bei der Preisverleihung.

 

Wir freuen uns mit Werner Falk über die Auszeichnung und bedanken uns an dieser Stelle bei ihm und allen anderen, die Aktion Sühnezeichen Friedensdienste seit vielen Jahren unterstützen und begleiten, für dieses unersetzliche Engagement.

 



»Zerstörung kann nicht immer ungeschehen gemacht werden, aber Beziehungen können wieder aufgebaut werden. Das gilt nicht nur für Nationen, sondern auch für Individuen, und es ist die einzig mögliche Grundlegung für Frieden.«

Erika Brooks, ASF-Freiwillige aus den USA in Berlin

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