Aktion Sühnezeichen
Logo
     
 
 
   
   
   

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

20. Nov. 2009

„Wir wollen Leben wie normale Leute“

ASF-Arbeit mit Menschen mit Beeinträchtigungen

Freiwilligendienste Freiwilligendienst FSJ im Ausland


“Aktion T4“

Dr. Andreas Nachama

 

„Aktion T4“– mit diesem Tarnbegriff bemäntelten die Nationalsozialisten ihr Mordprogramm an Kranken, abgeleitet von der Adresse der Berliner Stadtvilla Tiergartenstraße 4, in der dieses sogenannte „Euthanasie“-Programm ab Herbst 1939 geplant und organisiert wurde. Die Opfer des geheim durchgeführten Mordprogramms waren Frauen, Männer und Kinder, meist mit psychischen Erkrankungen oder geistigen Behinderungen, die gemäß der nationalsozialistischen Rassen- und Volksgemeinschaftsideologie als „lebensunwert“ galten. Sie wurden in einer der sechs „T4“-Tötungsanstalten Bernburg, Brandenburg, Grafeneck, Hadamar, Hartheim und Pirna-Sonnenstein durch Gas ermordet. Trotz des Versuchs, die Morde geheim zu halten, gab es Proteste und unbequeme Nachfragen vor allem von Angehörigen der Opfer, die im August 1941 zur Einstellung der „Aktion T4“ führten.

 

Weiter->

 



„Wir wollen Leben wie normale Leute“ 

Marei Adam

 

Als ASF-Freiwillige in Novinki – Heim für Kinder und Jugendliche mit Behinderungen – in Minsk (Belarus). In Novinki sind zurzeit über achthundert Menschen mit Behinderungen „aufbewahrt“  etwa 220 Kinder im Kinderheim und etwa 600 Erwachsene im Erwachsenenheim. Beide Häuser stehen direkt nebeneinander. Dort leben auf engstem Raum zusammengepfercht unzählige Menschen, die förderfähig wären, arbeiten könnten und wollen und vor allem anderen: ihre Situation teilweise reflektieren können und leben wollen. Wie alle anderen normalen Menschen auch.

 

Weiter->

 


ausgesteuert – ausgegrenzt … angeblich asozial

Buchrezension

 

„Weit später, nach der Wende, sah ich in einer Kopie der Transportlisten, dass hinter meinem Namen ein Fragezeichen stand. Nur deshalb habe ich wohl überlebt“, schreibt Elvira Manthey, Jahrgang 1931. Sie ist eine der AutorInnen des Sammelbandes „ausgesteuert – ausgegrenzt … angeblich asozial“ über den staatlichen Mord an „devianten“ und gesellschaftlich randständigen Menschen im Rahmen des T4-Programms der Nationalsozialisten und dessen Nachfolgeprogrammen.

 

Weiter->

 


Unterstützung für Menschen mit Beeinträchtigungen

ASF-Freiwillige übernehmen Verantwortung

 

Als Amtsrichter im nationalsozialistischen Deutschland war ASF-Gründer Lothar Kreyssig einer der wenigen, der sich gegen den staatlichen Mord an Menschen mit Behinderungen durch die Nationalsozialisten im so genannten „T4 Euthanasie-Programm“ stellte. Als amtlich bestellter Vormund von Menschen mit psychischen Behinderungen erhielt Lothar Kreyssig in den Jahren 1939 und 1940 immer häufiger amtliche Todesmitteilung aus den Heimen und Einrichtungen, in denen seine „Mündel“ und „Pfleglinge“ gelebt hatten.

 

Weiter->

 


»Zerstörung kann nicht immer ungeschehen gemacht werden, aber Beziehungen können wieder aufgebaut werden. Das gilt nicht nur für Nationen, sondern auch für Individuen, und es ist die einzig mögliche Grundlegung für Frieden.«

Erika Brooks, ASF-Freiwillige aus den USA in Berlin

Übersicht

02.03.2010
Würdiger Gedenkort auf dem Gelände des ehemaligen Jugend-KZ Uckermark gefordert
Artikel
mehr ->
 

01.03.2010
Nazi-Aufmarsch am 13.2. in Dresden verhindert
Blockaden, Friedensgebet und Menschenkette: Zehntausende erfolgreich gegen Rechts
mehr ->
 

10.02.2010
Aus Respekt vor den Opfern der Schoah
Gegen Beginn von Neonazi-Aufmarsch am Neuen Bahnhof in Dresden am 13.2.2010
mehr ->
 

weitere aktuelle Nachrichten finden Sie hier ->