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Am 22. Juni 2010 sollen fünf Roma- und Askali-Familien aus Göttingen in den Kosovo abgeschoben werden. Die jeweils mehrköpfigen Familien leben bereits seit zehn bis 20 Jahren in Göttingen; die Mehrzahl der betroffenen Kinder sind in Göttingen geboren – alle sind hier zur Schule gegangen und aufgewachsen.
Was wir tun können!
ASF unterstützt den Göttinger AK Asyl und die Initiative „Alle bleiben“ in ihren Bemühungen, die Abschiebung dieser Familien ins Nichts zu verhindern. Zuletzt hatten das Flüchtlingshilfswerk der Vereinten Nationen (UNHCR) sowie die katholische Bischofskonferenz die Bundesregierung dringend aufgefordert, aufgrund der Situation im Kosovo dringend von Abschiebungen von Roma dorthin Abstand zu nehmen.
E-Mail-Aktion
Sie und Ihr könnt die betroffenen Familien ebenfalls ganz einfach und schnell unterstützten: Hier steht eine offener Brief als E-Mail an den Ausländerdezernenten der Stadt Göttingen zum Downloaden zur Verfügung. Unser Ziel ist es, bis zum 22. Juni mindestens 200 Briefe oder E-Mails aus dem ASF-Umfeld bei der Stadtverwaltung eingehen.
Bitte schickt uns an asf[at]asf-ev.de daher eine Kopie Ihrer/ eurer E-Mail an die Stadtverwaltung Göttingen.
Herzlichen Dank
Dokumenten-Download "0ffener Brief/E-Mail"
Offener Brief/E-Mail im Wortlaut weiter->
Über die Lage von Roma und Ashkali im KosovoMit dem Rückführungsabkommen zwischen der Bundesregierung und der Republik Kosovo sind inzwischen 11.000 seit vielen Jahr in Deutschland lebende Roma und ihre Familien von der Abschiebung bedroht. Trotz massiver Kritik seitens des UN Flüchtlingshilfswerks, der Diakonie und der deutschen Bischofskonferenz an diesen Abschiebungen in Elend und Perspektivlosigkeit, halten Bund und Länder noch immer an ihren Plänen fest. Angesichts der akuten Bedrohung und der historischen Verantwortung gegenüber Roma und Sinti als Opfer eines NS-Völkermords, dessen traumatische Folgen von der Politik weitgehend ignoriert werden, fordert ASF ein sofortiges Bleiberecht für Roma aus dem Kosovo in Deutschland.
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