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22. Mar. 2004

Keine Tierrechtskampagne mit dem Holocaust!

ASF ruft zu Protesten gegen die PeTA-Kampagne "Der Holocaust auf Ihrem Teller" auf

-> ASF begrüßt Urteil zur PeTA-Kampagne "Der Holocaust auf Ihrem Teller"

 

ASF wendet sich gegen die Instrumentalisierung der Holocaust-Opfer für Werbezwecke und ihre Gleichsetzung mit eingesperrten oder getöteten Tieren. PeTA treibt diese Perversion mit der geplanten Kampagne "Der Holocaust auf Ihrem Teller" aus ASF-Sicht auf die Spitze. Im Namen der überlebenden und eines wirklichen Verstehens dessen, was Menschen in den Konzentrations- und Vernichtungslagern anderen Menschen zugefügt haben, könne eine solche Instrumentalisierung des Holocaust nur abgelehnt werden. Der anvisierte Start mitten in der "Internationalen Woche gegen Rassismus" sei ein deutliches Zeichen, "dass PeTA über keinerlei Sensibilität verfügt, wie ihre Kampagne die Gefühle von Holocaust-Opfern verletzt", sagte ASF-Geschäftsführer Christian Staffa heute. "Auch wenn der Protest gegen die industrielle Haltung und Verwertung von Tieren dringend notwendig ist, heiligt der Zweck in diesem Fall nicht die Mittel."

ASF bittet die Öffentlichkeit, sich an unserer Aktion zu beteiligen und PeTA mit einer Mail, einer Postkarte oder einem Brief aufzufordern, die Kampagne "Der Holocaust auf Ihrem Teller" sofort zu stoppen. -> Beispieltext

Darüber hinaus bittet ASF, diesen Aufruf weiter zu verbreiten und, wenn Sie sich an PeTA wenden, eine Kopie Ihrer Mail zu senden an: StopPetaKampagne(at)asf-ev.de.

 

Über die PeTA-Kampagne können Sie sich unter den unten stehenden Links informieren oder gern bei uns rückfragen.

 

ASF dankt für Ihr Engagement!

 

Weitere Informationen zu der von PeTA geplanten Kampagne finden Sie unter:

(zur Vorbild-Kampagne in den USA)

 

Johannes Zerger
Aktion Sühnezeichen Friedensdienste
Referent für Öffentlichkeitsarbeit und Fundraising
Auguststr. 80, 10117 Berlin
zerger@asf-ev.de
Tel: 030/28395-203
Fax: 030/28395-135


»Zerstörung kann nicht immer ungeschehen gemacht werden, aber Beziehungen können wieder aufgebaut werden. Das gilt nicht nur für Nationen, sondern auch für Individuen, und es ist die einzig mögliche Grundlegung für Frieden.«

Erika Brooks, ASF-Freiwillige aus den USA in Berlin

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16.06.2009
Appell für eine „faire und neutrale“ Wahrnehmung von Roma in der Öffentlichkeit durch Medien und Parteien
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02.03.2007
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