Aktion Sühnezeichen
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Hans Rusinek

Lebenszeichen vom Freiwilligendienst in Israel


 

Hans Rusinek (20) ist seit August 2009 ASF-Freiwilliger in Israel. Er leistet seinen Freiwilligendienst in Tel Aviv im Moshe-Dayan-Center für jüdisch arabische Kooperation.

Freiwilligendienste in Israel

 

 

 

 

Wer umsorgt wen?


Eindrücke aus der „Ersatzfamilie“ des Beit Jenny Breuer, einem Altenheim in Tel Aviv

von Hans Rusinek

 

Wie naiv ich doch war, als ich mich vor etwa einem Jahr mit den verschiedenen ASF-Projekten befasste. „Altenarbeit? Wer will denn den sowas? Das kann ich ja auch in Deutschland machen“ – Nein, darauf hatte ich nun wirklich keine Lust. Zum Glück kommt es im Leben nicht immer wie geplant. Als Israel-Freiwilliger von ASF arbeite ich nämlich in so genannten Kombinationsprojekten – das heißt für mich: Helfen im „Moshe-Dayan-Center for Jewish Arab Cooperation“ und eben auch Helfen in einem Altenheim.

 

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Bericht II: Drei auf der Suche nach sich selbst…


Wer bin ich und wo gehe ich hin? Diese Frage muss und wird sich jeder einmal stellen. Neben „Was soll die Überschreibfunktion bei Word und wieso geht sie immer von alleine an?“ gibt es kein Rätsel, das weltweit Menschen so sehr betrifft und gleichzeitig so schwer zu beantworten ist. Ich bin Israelfreiwilliger in Tel Aviv und auch ich komme an dieser Frage nicht vorbei.

 

Kaum ein Jahr kann einen Menschen so sehr prägen, wie ein freiwilliges Jahr bei ASF, habe ich immer gedacht. Doch wie dieses „Prägen“ aussehen würde, davon hatte ich keine Ahnung. Ich stellte mir das wie bei diesen Souvenir-Münzautomaten vor: Man kommt rein und – Klack! – fällt man geprägt wieder raus. Doch so ist es nicht: Jede Entscheidung, die man trifft, scheint ein Puzzlestück auf dem Weg zu sich selbst zu sein.

 

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Bericht I: Das "heilige Land" der Gegensätze: Als ASF-Freiwilliger in Israel


Seit drei Wochen sind wir nun in Israel. 21 Tage, die unterschiedlicher kaum sein könnten. Wie kann ich das in einem Text unterbringen? Ich könnte von dem Besuch im Außenministerium, dem Überlebendenbericht von Yehuda Bacon oder den Nächten in Jerusalem erzählen. Oder soll ich doch lieber von der Fahrt nach Ramallah, dem Treffen mit den palästinensischen Politikern oder von den jüdischen Feiertagen berichten?

 

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»Zerstörung kann nicht immer ungeschehen gemacht werden, aber Beziehungen können wieder aufgebaut werden. Das gilt nicht nur für Nationen, sondern auch für Individuen, und es ist die einzig mögliche Grundlegung für Frieden.«

Erika Brooks, ASF-Freiwillige aus den USA in Berlin



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