Aktion Sühnezeichen
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Saskia Spahn


Endlich da: Als ASF-Freiwillige in London

 

Saskia Spahn (19) ist als ASF-Freiwillige für ein Jahr in London und arbeitet dort im Leo-Baeck-Institut.

 

Endlich nach London zu kommen, in freudiger Erwartung auf mein Projekt und die Wohnung, war bis jetzt am aufregendsten.

 

Wir wurden in der Wiener Library abgeholt, was für mich praktisch war, denn das Leo-Baeck-Institute, in dem ich nun seit drei Wochen arbeite, befindet sich im selben Haus und ich konnte gleich mal reinschnuppern. Danach ging es auf eine kleine Weltreise nach Ealing, dem Stadtteil, in dem ich zusammen mit Malte, einem weiteren ASF-Freiwilligen, wohne.

 

Es war ziemlich ungewohnt in eine ganz fremde Wohnung zu ziehen und natürlich ganz anders als alles, was wir uns vorgestellt haben. Wo kann man am besten einkaufen? Mit welchem Bus komm ich zur Station? Welche Station ist überhaupt am günstigsten? Wie lang werd ich brauchen? Wann muss ich aufstehen? Werde ich mit meinem „Flatmate“ klarkommen? Zu meinem Glück haben sich diese Fragen alle schon längst geklärt und ich hab mich gut eingelebt.

 

Am Wochenende erkunden wir zusammen die Stadt. Und da diese groß ist und es viel zu entdecken gibt, wird es nie langweilig. Vor allem die Parks haben es mir angetan. Da ich direkt daneben wohne, verbringe ich meine Mittagspausen gern im Regents Park. So ist dies letztendlich nur ein winzig kleiner Einblick in die Lawine von Eindrücken und Erlebnissen, die mich hier in den letzten Wochen überrollt hat. Ich genieße all diese neuen Erfahrungen und freue mich auf dieses Jahr in London.


»Zerstörung kann nicht immer ungeschehen gemacht werden, aber Beziehungen können wieder aufgebaut werden. Das gilt nicht nur für Nationen, sondern auch für Individuen, und es ist die einzig mögliche Grundlegung für Frieden.«

Erika Brooks, ASF-Freiwillige aus den USA in Berlin



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