Gemeinsam Zeichen setzen
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In Bernburg (Sachsen-Anhalt) befand sich in der Zeit des Nationalsozialismus eine der sechs "Euthanasie"-Anstalten, in denen kranke und behinderte Menschen sowie Häftlinge aus Konzentrationslagern getötet wurden. Die u.a. noch erhaltene Gaskammer im Keller bildet heute den Kernbereich der Gedenkstätte für die Opfer dieser Mordaktionen.
Praktische Arbeit:
Das Projekt der Gedenkstätte Bernburg und von Aktion Sühnezeichen Friedensdienste ist ein kombiniertes Projekt, das Menschen mit und ohne Lernbeeinträchtigungen einlädt, in zwei Arbeitsbereichen gemeinsam zu arbeiten:
Zum einen werden die Teilnehmer/innen des Sommerlagers Pflegearbeiten (gärtnerische Arbeiten) auf dem gut erhaltenen jüdischen Friedhof in Bernburg durchführen. Zum anderen werden sie in der Gedenkstätte die Weiterentwicklung des Projekts "Leichte Sprache" - Erschließung der Gedenkstätte für Menschen mit Lernschwierigkeiten“ unterstützen.
Inhaltliche Arbeit: Entsprechend setzen sich die TeilnehmerInnen mit dem Thema „Euthanasie“ und der Geschichte der ehemaligen "Euthanasie" - Anstalt Bernburg auseinander. Dabei werden sie u.a. diskutieren, welche Formen von sozialer Ausgrenzung im 20. Jahrhundert bestanden und weiterbestehen. Eine Stadtführung durch Bernburg zu Stätten ehemaligen jüdischen Lebens und eine Fahrt zur Synagoge nach Gröbzig werden Teil der Beschäftigung mit jüdischer Kultur in Vergangenheit und Gegenwart in Sachsen-Anhalt sein.
In der Freizeit besteht die Möglichkeit, eine Vielzahl von Ausflügen in die nähere Umgebung zu machen.
Teilnehmer/innen: max. 20 Teilnehmer/innen. Das Sommerlager richtet sich ausdrücklich an Menschen mit und ohne Lernbeeinträchtigung!
Sprachen: Deutschsprachiges Sommerlager (KEIN Englisch!)
Projektpartner: Förderverein der Gedenkstätte Bernburg e.V., www.gedenkstaette-bernburg.de; www.stgs.sachsen-anhalt.de
(dort bitte keine Anfragen stellen!)







