WOLFGNAG NORDMANN, geb. Becker, Program Director 1981-1986
Mehr als ein halbes Jahrhundert ...
... nach dem Zweiten Weltkrieg und der Shoa ist es nach wie vor vordringliche Aufgabe für Deutsche, in Israel Zeichen zu setzen- der Umkehr, der Versöhnung und der Bereitschaft, zu einer friedlichen Entwicklung des Landes beizutragen.
Nicht Stärke, aber das Übel der Gewaltanwendung kann nur Unheil bringen, das müssen wir uns selbst und sowohl unseren jüdischen als auch arabischen Freunden sagen. Frieden wird nur sein, wo Brücken gebaut werden und offenes Begegnen und Überschreiten von Grenzen im Sinne von Verstehen und Verständigung möglich sind.
Wie schwer dies ist, zeigt schmerzhaft die Geschichte der letzten Jahre. Die Arbeit von ASF ist mit wechselndem Geschick, aber doch stets Ausdruck von Solidarität mit dem Land und seinen Menschen gewesen. Vielen israelischen Freunden ist dabei für Aufnahme und Gastfreundschaft, für Verständnis und Kritik in Krisensituationen und besonders für die vielen Zeichen der Vergebung und menschlicher Nähe zu danken!
Mögen junge Menschen aus unseren Ländern auch in Zukunft diesen Weg unverdrossen weitergehen und miteinander "ein Geschlecht, das der Herr gesegnet hat", werden (Jesaja 61).
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