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Um die Arbeit der Aktion Sühnezeichen Friedensdienste (ASF) dauerhaft abzusichern, haben wir im Jahr 2000 die Helga-Weckerling-Stiftung gegründet. Mit einer Spende in Höhe von 50.000,- Euro hat der Pfarrer i.R. Rudolf Weckerling den Grundstock für die nach seiner Frau benannten Stiftung geschaffen.
Neben dem christlich-jüdischen Dialog und dem Kampf für die Rechte der Frauen in der Kirche lag Helga Weckerling besonders die Verständigung mit den Menschen in Osteuropa am Herzen. Daher soll die Stiftung der Förderung der ASF-Freiwilligendienste in Mittel- und Osteuropa dienen. Hier besteht besonderer Bedarf, weil die Freiwilligenarbeit vielerorts erst nach den politischen Veränderungen des Jahres 1989 möglich wurde. Seither wurde vieles erreicht. Doch das Freiwilligenprogramm ist unter politisch und wirtschaftlich schwierigen Bedingungen noch im Aufbau.
Immer wieder erleben wir, dass die Wunden der NS-Vergangenheit unter einer dünnen Decke des Verdrängens und der Alltagsbewältigung liegen. Die Begegnung mit jungen Deutschen, die als ASF-Freiwillige aus dem Bewusstsein für das Weiterwirken von Geschichte handeln, lässt die scheinbar vergessenen Erlebnisse an die Oberfläche kommen und trägt zugleich zu ihrer Bearbeitung bei.
Um in absehbarer Zeit durch Verzinsung der Stiftungsmittel nennenswerte Kapitalerträge zu erzielen, versuchen wir nun, Menschen zu finden, die durch "Zustiftung" das Stiftungskapital weiter erhöhen. Im Rahmen unselbständiger Einzelstiftungen können auch andere Bereiche der ASF-Arbeit gefördert werden.
Bei Interesse an der Beteiligung an einer Stiftung zur Förderung der Aktion Sühnezeichen Friedensdienste wenden Sie sich bitte an:
Dr. Christian Staffa, Telefon: 030/28395-184, Fax: 030/28395-135, E-Mail: mailto:staffa@asf-ev.de.







