Antisemitismus wahrnehmen, ansprechen und bearbeiten

Vorschläge der Aktion Sühnezeichen Friedensdienste zur Auseinandersetzung mit dem Thema Antisemitismus in Kirchengemeinden

Was ist Antisemitismus?
Die Versuche, Antisemitismus zu definieren, sind so zahlreich wie die Erscheinungsformen des Antisemitismus in der Geschichte. Antisemitismus ist mehr als ein „Vorurteil“, er hat immer auch soziale und politische Folgen für die Betroffenen. Feindliche Gefühle gegenüber Juden und ihre Diskriminierungen sind Bestandteil unserer westlichen Zivilisation seit der Antike. Antisemitismus ist religiös motiviert entstanden, ist aber auch nach und durch die Aufklärung weiterentwickelt und getragen worden.

Christliche Judenfeindschaft
Im Christentum entstand eine Judenfeindschaft, weil die ersten nicht-jüdischen Christen nicht verstehen konnten, dass „die Juden“ sich nicht zu Christus bekennen. Sie wurden als Verstockte und als Bedrohung für den eigenen Glauben bekämpft. Auch Martin Luther sieht in den Juden Unbelehrbare, die am Ende mit Gewalt von ihrem Glauben abzubringen seien. Hier zeigt sich ein wichtiges irrationales Motiv der christlichen Judenfeindschaft. Dass es Juden überhaupt noch gibt, wird als Angriff auf die eigene Existenz als Christ empfunden. Um diese Feindschaft zu begründen, wurden alle möglichen Schandtaten den Juden zugeschrieben wie Brunnenvergiftung, Kindermord und Abendmahlsschändungen, die nachweislich erfunden waren, aber Wellen von Gewalt gegen Juden zur Folge hatten.

Säkularisierter Antisemitismus
Im 18., 19. und 20. Jahrhundert wird die christliche Judenfeindschaft aufgenommen und mit biologistischen Begründungen ergänzt. Nach dieser Sicht bleibt man Jude auf ewig, auch wenn man schon seit Generationen konfessionslos oder christlich ist.
Im Zuge des Aufkommens der Nationalstaatsidee sind die Juden auch vielen Menschen suspekt, die theoretisch für gleiche Menschenrechte für alle Bürger eintreten. In dieser Phase fürchten, bzw. beschwören relevante Teile der säkularen Gesellschaft die Illoyalität der Juden zur Nation und dichten ihnen alles Schlechte an. So wird ihnen auch hier das Zersetzende zugeschrieben. Angeblich zersetzen sie die Familie, die Nation, die Gesellschaft, weil sie ja nirgends zu Hause sind, sondern in vielen europäischen Nationen leben. 
Judenfeindschaft gab und gibt es in allen gesellschaftlichen Schichten. Insofern ist der Satz von August Bebel: „Antisemitismus ist der Sozialismus der dummen Kerle“ auch eine Verniedlichung, die den Antisemitismus auf Bildungsnotstand und Armut zurückführen möchte, der vergeht, wenn es dem Antisemiten ökonomisch gut geht. Diese These ist nicht nur durch die Weimarer Zeit widerlegt, in der auch gut situierte Kreise Träger des Antisemitismus waren.
Im Nationalsozialismus war die Unterstützung für den Antisemitismus der NS-Politik dann auch Schichten übergreifend.

Nach Auschwitz
Für die Zeit nach 1945 wird oft der Terminus „sekundärer Antisemitismus“ verwandt. Er beschreibt die Tatsache, dass nun den Juden die Schuld dafür gegeben wird, dass „wir“ diese Geschichte immer wieder erinnern müssen und „nicht mal Schluss ist mit der Mahnung bezogen auf die Schuld des deutschen Volkes“. Wie immer man diese Art der Judenfeindschaft beschreibt, ist doch hier wieder ein klassisches Motiv aus den Jahrhunderten vorher gegenwärtig: Die Juden, die das Eigene zersetzen und „mies machen“.

Islamischer Antisemitismus
Neu in der bundesdeutschen Diskussion ist die Frage nach einem Antisemitismus in vom Islam geprägten Ländern und Denkwelten. Hier gibt es zwei unterschiedliche Ansätze der Erklärung. Eine besagt, dass der Antisemitismus in den Islam aus dem Europa des 19.Jahrhunderts eingeführt wurde, die andere, dass der Islam ein eigenständiges Potenzial an antisemitischen Vorstellungen entwickelt hat. Dies ist hier von uns nicht zu entscheiden. Fest steht, dass insbesondere in der arabischen Welt die Vorstellungen von einer jüdischen Weltverschwörung, die zur Gründung Israels geführt habe, und auch die Leugnung des Holocaust beängstigende Formen annimmt. Dabei ist zu beachten, dass es hier nicht um „die Muslime“ geht. Es gibt auch Initiativen, wie die „MigrantInnen gegen Antisemitismus“, die sich dem entgegenstellen.

Insgesamt liegt dem Antisemitismus ein komplizierter, aber deshalb umso schwieriger zu bekämpfender Mechanismus zugrunde. Sind doch die Bilder, mit denen die Juden belegt werden, oft genug „Eigenschaften“, die man selbst gerne hätte oder an sich kennt, aber nicht schätzt. Wer kennt nicht je unterschiedlich starke Glaubenszweifel, die dann aber als „völlig unverständlicher und aller Logik widersprechender“ Unglauben „dem Juden“ angedichtet werden: So konnte man seinen eigenen Zweifel an der Heilstat Gottes in Jesus Christus am „Juden“ bekämpfen. 
Wer hätte nicht gerne Geld, aber bei Juden wird Reichtum zum Negativbild.
Im Nationalsozialismus zeigte sich diese Struktur deutlich: Wurden doch die Juden als Weltherrscher verdächtigt von Menschen, die selbst die Weltherrschaft anstrebten. Diese Projektionen sind tiefgehende psychologische Vorgänge, die bei der Bekämpfung von antisemitischen Grundhaltungen zu beachten sind.
Deshalb ist der Antisemitismus oder die Judenfeindschaft auch nicht das Problem der Juden, sondern das Problem der Antisemiten. Es liegt nicht an der Absonderung oder der Fremdheit „der Juden“, sondern an den tiefen Verunsicherungen, Phantasien und Wünschen, wenn „die Juden“ zu Weltherrschern, Kindermördern oder Christusmördern gemacht werden.

Situation in Gemeinden
Das christlich-jüdische Gespräch scheint im Augenblick in den Gemeinden wenige Freunde zu haben, weil sich immer wieder ein negatives Bild israelischer Politik in den Vordergrund drängt. Unser Eindruck aus vielen Gesprächen mit Gemeindegliedern wie mit Pfarrerinnen und Pfarrern ist, dass auch in der christlichen Gemeinde israelische Politik gerne zum Anlass genommen wird, um antijüdischen Positionen Ausdruck zu verleihen. Das Bild von Israel, das dabei zum Vorschein kommt, ist in der Regel korrekturbedürftig. Zum anderen hat es aber mit der Sache des jüdisch-christlichen Gesprächs, also dem Lernen über uns selbst vom und mit dem Judentum, nichts zu tun.

Kritik an Israel ist nicht per se judenfeindlich, aber häufiger, als die KritikerInnen selbst glauben. Wie schon oft gesagt wurde, muss niemand mit der Politik der israelischen Regierung übereinstimmen. Gleichwohl gibt es ein Mindestmaß an Differenzierung, das eingehalten werden muss, um sich nicht in judenfeindliche Argumentationsmuster einzureihen.

Wie lernen wir legitime Kritik an Israel von subtiler oder offener Judenfeindschaft zu unterscheiden?
Israelkritik muss sich erstens an einer einigermaßen profunden Analyse der Situation und Unterscheidung in der Identifizierung der Verantwortlichen für diese Situation messen lassen. Weder sind es „die Juden“ noch „die Israelis“, ja noch nicht einmal die ganze israelische Regierung, die für die diagnostizierten Übergriffe in den Palästinensergebieten verantwortlich gemacht werden können. Des Weiteren ist natürlich der Blick auf die palästinensische und arabische Politik zu richten, die viele Jahrzehnte und in Teilen bis heute die Beseitigung des Staates Israel erreichen wollte. Wir wollen an dieser Stelle nicht ins Detail der Bewertung des Nahostkonfliktes gehen, aber darauf aufmerksam machen, dass in Deutschland dieser Konflikt einen unverhältnismäßig großes Medieninteresse auf sich zieht und verglichen mit anderen Krisenregionen sicherlich nicht weniger brisant ist, aber doch – z.B. verglichen mit dem Sudan - weniger Menschenleben kostet. Ohne damit menschliches Leid klein reden zu wollen, sollten wir uns der Relativität unserer eigenen Bewertung im Weltmaßstab bewusst bleiben.


Veränderungsmöglichkeiten
Nach unserer Erfahrung sind Antisemitismus und Judenfeindschaft in hohem Maße aufklärungsresistent. Die Verwurzelung im abendländischen-christlichen Denken ist zu tief, als dass sie allein von Aufklärung über Fakten erreicht wird. Das bedeutet nicht, dass Wissen überflüssig wird. Aber Wissen allein reicht nicht aus, um diese tief gegründete, auch mit christlichen Bildern angereicherte Form der Feindschaft zu verändern.

Die irrationalen Motive der Diabolisierung „des Juden“ kennen wir aus unserer Tradition nur zu gut. Die historisch falsche Behauptung, dass die Juden Jesus ermordet hätten, konnte ohne Probleme mit der theologischen Lehre einhergehen, dass genau dieser Tod Jesu Heilsbedeutung für die Christen hat. Auch die Tatsache, dass Jesus Jude war, konnte und kann nicht verhindern, dass er in völliger Absehung jüdischer Traditionen interpretiert werden kann.

Erfahrungsorientierung in der Bildungsarbeit
Nach unserer Erfahrung, bzw. der Erfahrung mit unseren Freiwilligen ist eines der wichtigsten Mittel in der Bekämpfung des Antisemitismus ein Lernen, das mehr als den Kopf erfasst: Es müssen Erfahrungen ermöglicht werden, die zeigen, dass man ohne die oben beschriebenen Projektionen auskommt, die vielmehr zeigen, dass Juden Menschen sind wie wir, also gut und schlecht. Junge Erwachsene wie die ASF-Freiwilligen haben unendlich viel über sich und jene „Fremden“ gelernt, indem sie mit ihnen gelebt und gearbeitet haben und diese Erfahrungen mit ihnen besprochen wurden.

Eine Ausstellung über die Zeit des Nationalsozialismus mit dem Titel „Aus Nachbarn wurden Juden“ macht deutlich, dass Begegnungen ohne solche gemeinsame Reflexion allein nicht reichen, Judenfeindschaft zu verhindern. Es geht um ein Lernen mit und von dem anderen, aber eben auch über sich selbst.

Der Kontakt mit jüdischen Gemeinden, die einem dabei helfen könnten, ist in Deutschland nicht immer leicht. Die Gemeinden haben nicht viele Gemeindeglieder und sind sehr intensiv damit beschäftigt, ihre neuen Mitglieder zu integrieren und eine gemeinsame Sprache zu finden. Es ist eine Art Neuanfang, der das Interesse in den Gemeinden an christlich-jüdischem Dialog nicht allzu ausgeprägt sein lässt. Dafür müssen wir Verständnis haben. Grundsätzlich gilt, dass die jüdische Gemeinde die christliche für ihr Selbstverständnis nicht so braucht wie umgekehrt. Deshalb scheint es uns wichtig, dass in den christlichen Gemeinden das Nachdenken über das eigene Selbstverständnis mit der Frage nach unseren Anteilen am Antisemitismus verbunden wird.

Mit den folgenden Hinweisen zu Möglichkeiten der Thematisierung von Antisemitismus möchten wir dazu eine Hilfestellung geben.

Praktische Hinweise zur Beschäftigung mit Antisemitismus in der Gemeindearbeit

Ob Sie das Thema Antisemitismus gezielt in Konfirmandengruppen, Gesprächskreisen und Veranstaltungen auf die Tagesordnung bringen, oder ob es „von selbst“ in Gesprächen mit Jugendlichen oder Erwachsenen auftaucht: Wir haben versucht, in ganz kurzer Form einige Hinweise für die Praxis zusammenzustellen.

1. Das Differenzieren trainieren!
Geht es um Juden und Antisemitismus, schweben schnell unzählige Themen im Raum: von Israel/Palästina über den Nationalsozialismus und Michel Friedman bis hin zu Hollywood. Das erste Gebot lautet deshalb: Bei jedem Satz, der mit „Die Juden...“ beginnt, nachfragen, welche Juden denn konkret gemeint sind. Über welche Zeit, welchen Ort, welchen Zusammenhang... wir sprechen. Jede Form von Pauschalaussagen soll bewusst gemacht und vermieden werden.

2. Die Quellen erhellen!
Die zweite Nachfrage kann lauten, woher diese Informationen stammen. Kennst du/Kennen Sie persönlich jemanden, der das gesagt/getan hat/so ist usw.? Wo hast du/haben Sie es gelesen? Dies sollte nie dazu dienen, den Gesprächspartner bloß zu stellen, sondern es soll das differenzierte, sachliche Diskutieren eingeübt werden.

3. Lebensgeschichten berichten!
Um vielfältige jüdische Perspektiven kennen zu lernen, ist natürlich der beste Weg, jüdische Gesprächspartner/innen einzuladen. Aber auch mit schriftlichen, möglichst aktuellen Biografien lässt sich gut arbeiten. Gute, kurze Texte mit Fotos bietet z.B. das Buch „So einfach war das. Jüdische Kindheit und Jugend in Deutschland nach 1945“, Hg. von Cilly Kugelmann und Hanno Loewy, Dumont Verlag 2002, 12,90 Euro.

4. Jemand vom Fach macht wach!
Eine weitere Möglichkeit, einen profunden Input zu Erscheinungsformen und Funktionen des Antisemitismus zu erhalten, besteht darin, eineN ExpertIn einzuladen. In den meisten Städten gibt es Bildungseinrichtungen, die kompetente ReferentInnen vermitteln können. Ein Beispiel für Berlin-Brandenburg ist das Projekt „BildungsBausteine gegen Antisemitismus“, wo Workshops angeboten werden (Internetadresse siehe unten).

5. Heiter kommt man weiter!
Eine wunderbare Gesprächsgrundlage bietet der „Koschere Knigge“ von Michael Wuliger. Er hat neun humorvolle „Benimmregeln“ zum Umgang mit Juden zusammengestellt, die viele gängige Missverständnisse auf den Punkt bringen. Der Text lag dem Jüdischen Kalender 2003/2004 des Ölbaumverlags bei. Er kann unter folgender Internetadresse heruntergeladen werden: http://www.tguv.de/baustein.dgb-bwt.de/PDF/C2-KoschereKnigge.pdf

6. Hier vor der Tür...
Die Diskussionen über Israel, USA usw. lenken nicht selten davon ab, was vor der eigenen Haustür geschieht. Lassen Sie eine interessierte Gruppe in Ihrer Umgebung recherchieren: Was wissen wir über jüdisches Leben in unserem Ort? Wie war es früher, wie ist es heute? Gab es in unserer Region antisemitische Vorfälle? Dokumentieren Sie gefundene Fotos, Texte, Zeitungsausschnitte usw. im Gemeinderaum.

 

Methoden für die Gruppenarbeit
Und zuletzt drei einfache Methoden für die Gruppenarbeit. Sie alle helfen beim Klären von Gedanken und Sprache:

1. Arbeitsdefinition
Lassen Sie die TeilnehmerInnen in Kleingruppen eine Arbeitsdefinition des Begriffs erstellen: „Antisemitismus ist...“ oder „Jüdisch sein bedeutet...“ Die Definitionen werden anschließend verglichen und diskutiert. Zuletzt können weitere Definitionen aus der Literatur ergänzend herangezogen werden.

2. Thesendiskussion
Schreiben Sie einen provozierenden Satz in die Mitte eines großen Blattes, wie z.B. „Die Deutschen werden den Juden Auschwitz nie verzeihen“ (Zvi Rex). Bitten Sie die TeilnehmerInnen, zunächst paarweise über diese Aussage zu diskutieren: Wie ist das gemeint? Hat Zvi Rex aus eurer/Ihrer Sicht Recht? Was löst diese Aussage bei euch/Ihnen aus? Die Ergebnisse werden kurz zusammen getragen (Zeitlimit vorgeben). Zu manchen Thesen lässt sich auch gut eine Pro-Contra-Diskussion inszenieren.

3. Clustern
Alle Assoziationen zum Begriff „Jude“ werden von den TeilnehmerInnen auf einzelne Karten geschrieben. Diese werden nun an der Pinnwand gesammelt und sortiert. Begriffe, die zusammengehören, werden zueinander gehängt. So werden verschiedene Themen und Diskussionsstränge sichtbar gemacht.

Internetadressen zum Thema
Man findet per Suchmaschine zum Begriff „Antisemitismus“ viel Interessantes, aber auch vieles, das mit Vorsicht zu genießen ist. Die Quelle/das Impressum sollten daher immer kritisch beachtet werden.

www.antisemitismus-info.de/ Sammelwebsite mit vielen weiteren Links
www.bildungsteam.de  Projekt „BildungsBausteine gegen Antisemitismus“
www.hagalil.com   Informiert über jüdisches Leben in Europa und Israel
www.idgr.de    Informationsdienst gegen Rechtsextremismus
www.juedische-allgemeine.de Jüdische Allgemeine Zeitung (Wochenzeitung)
www.shoa.de/antisemitismus.html  Begriffsklärung und Literaturhinweise
www.tu-berlin.de/~zfa/  Zentrum für Antisemitismusforschung der TU Berlin

Literaturtipps
Benz, Wolfgang: Was ist Antisemitismus, München 2004
Bergmann, Werner: Geschichte des Antisemitismus, München 2002
Gerlach, Wolfgang: Als die Zeugen schwiegen. Bekennende Kirche und die Juden, Studien zu Kirche und Israel 10, 2., berab. u. erg. Aufl. 1993
Jüdisches Museum der Stadt Wien (Hrsg.): Die Macht der Bilder - Antisemitische Vorurteile und Mythen, Wien 1995
Poliakov, Leon: Geschichte des Antisemitismus, Frankfurt/Main 1979
Poliakov, Leon u.a.: Rassismus – über Fremdenfeindlichkeit und Rassenwahn, Hamburg/Zürich 1992
Staffa, Christian (Hrsg.): Vom Protestantischen Antijudaismus und seinen Lügen, Wittenberg 1997 (Leider vergriffen – aber in Bibliotheken eventuell noch vorhanden).
Zerger, Johannes: Was ist Rassismus? - Eine Einführung, Göttingen 1997 (über ASF zu beziehen.)

 


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