Aktivitäten der Regionalgruppe Dresden

Mitglieder der Regionalgruppen demonstrieren gegen den jährlichen Neonaziaufmarsch in Dresden im Februar

Mitglieder der Regionalgruppen demonstrieren gegen den jährlichen Neonaziaufmarsch in Dresden im Februar

Unsere Regionalgruppenarbeit konzentriert sich auf die Teilnahme und Gestaltung von vielen Aktionen zum Thema "Erinnerung und Verantwortung".

Dresden bietet vielfältige Gelegenheiten, sich mit der Geschichte auseinanderzusetzen und darüber hinaus ein Zeichen im Sinne von Frieden, Versöhnung und Toleranz zu setzen. Wir versuchen immer wieder, unsere Erfahrungen aus unserer Freiwilligenzeit mitzuteilen und in neuen Kontexten durch erneute Auseinandersetzung zu erweitern und zu differenzieren.

Eine intensive Debatte vor Ort

Bericht der Dresdener Regionalgruppe über die PEGIDA

"In Dresden zu wohnen ist zur Zeit oft ernüchternd, aber wir spüren auch, wie die Stadt zum Leben erwacht", erzählt Sabine aus der Regionalgruppe in Dresden. Sie schildert, wie sie die Demonstrationen der "Pegida"-Bewegung in Dresden erlebt und wie die Menschen darauf reagieren

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Arbeiterfriedensbewegung vor dem zweiten Weltkrieg

Diskussionsveranstaltung in Dresden

Im März 2016 fand in Dresden eine gemeinsame Veranstaltung von DGB und ASF-Regionalgruppe Dresden zur Arbeiterfriedensbewegung vor dem zweiten Weltkrieg statt. Der Historiker und Gewerkschaftsaktivist Willy Buschak las Texte von Dresdner AutorInnen zu Krieg, Frieden und Fremdenhass von teils erschreckender Aktualität. Außerdem stellte er Personen, Orte und Veranstaltungen aus der reichen Geschichte der gewerkschaftlichen Friedensbewegung im Dresden des frühen 20. Jahrhunderts vor. Yannick Baumann und Jacob Nuhn ergänzten die Veranstaltung mit Friedensliedern aus dem letzten Jahrhundert. Die Idee zur Veranstaltung entstand schon vor geraumer Zeit mit dem Aufkommen der Montagsmahnwachen. Uns schien es notwendig, in Zeiten von Verschwörungstheorien und Querfrontbestrebungen, an progressive Traditionen der Friedensbewegung anzuknüpfen und sie vielleicht dadurch auch wieder neu zu beleben. Die lebhafte Diskussion der knapp 20 BesucherInnen aus dem Umfeld von ASF und Dresdner DGB zeigte, dass dafür durchaus Bedarf besteht. Für uns Grund genug, die Diskussionsreihe bald fortzusetzen.

Solidarity with refugees - for a better life together!

Bundesweite Demo in Dresden mit der Regionalgruppe Dresden

Ein breites Bündnis von Flüchtlingsorganisationen und Unterstützer_innen organisierte für den 28. Februar eine Großdemonstration für die Rechte von Geflüchteten. Auch Dresden Nazifrei und Dresden für Alle riefen zur Unterstützung auf. Die Dresdner Regionalgruppe von ASF war mit dabei.

"Solidarität mit Geflüchteten - Für ein besseres gemeinsames Leben" - so lautete das Motto des Aufrufs von Asylsuchenden, der an alle Menschen in Deutschland gerichtet war. Mit der Demonstration sollte den Menschen Gehör verschafft werden, die besonders Rassismus, Diskriminierung und Stigmatisierung erlebt haben: Den Geflüchteten. Seit den Aufmärschen von Pegida hat sich die Zahl der Übergriffe auf Geflüchtete, Migrant*innen und Muslime mehr als verdoppelt. Gleichzeitig ist es für die Betroffenen schwer, sich in der öffentlichen Debatte zu Wort zu melden und gehört zu werden. Solange nur über und nicht mit ihnen diskutiert wird, sorgt das für stark verzerrte Bilder der Situation von Asylsuchenden.

Wir als Dresdner Regionalgruppe unterstützten den Aufruf und nahmen an der bundesweiten Demonstration teil.

Die Regionalgruppe Dresden

Ansprechpersonen:

Farina Maletz

Kontakt zur Regionalgruppe Dresden: