Treffen mit den angehenden Freiwilligen im Sommer 2016.

Treffen mit den zukünftigen Freiwilligen in Köln

Ende Juni fand unser Treffen für und mit den "neuen" Freiwilligen in Köln statt. Insgesamt waren wir 17 Personen, davon waren 6 "neue" Freiwillige aus verschiedenen Freiwilligenländern und Projektbereichen mit dabei, was uns sehr gefreut hat!

Wir haben zunächst den Lern- und Gedenkort Jawne besucht, eine ehemalige jüdische Schule, und dort eine inhaltliche Einführung in die Geschichte der Einrichtung erhalten mit besonderem Fokus auf die die NS-Zeit und Folgen wie willkürlichen Übergriffen, Gewalt und Deportationen. Thematisiert wurden auch die Bemühungen des ehemaligen Schuldirektors, Schüler*Innen durch sogenannte "Kindertransporte" nach England zu retten.

Anschließend gab es beim Zusammensein in einer Kneipe genügend Zeit zum Kennenlernen und Austauschen.

Vergangene Treffen der Regionalgruppe Köln

Treffen der Regionalgruppe zum Austausch und Planen

Ende März 2017 gab es ein weiteres Treffen der Regionalgruppe im Café Blau in Bonn. Wir sprachen über Wünsche für unsere zukünftige Regionalgruppenarbeit, möglichen Initiativen zur Vernetzung und über anstehende Aktionen wie dem Treffen für die "neuen" Freiwilligen oder den Gegendemos zum AfD-Parteitag in Köln. 
Es war wie immer ein schönes Treffen mit viel Austausch und nettem Zusammensein.

Besuch der Synagogen-Gemeinde

Am Donnerstag, den 26.1.17 hat die Regionalgruppe Köln-Bonn gemeinsam die Synagogen-Gemeinde Köln besucht. Wir haben die Führung als Willkommens-Aktion für die im September 2016 "zurückgekehrten" Freiwilligen in unsere Region geplant und waren insgesamt 19 Personen, was uns sehr gefreut hat.

Wir haben einen interessanten und lebhaften Einblick in das Gemeindeleben bekommen, sprachen unter anderem über die Entwicklung des jüdischen Lebens in Köln, verschiedene religiöse Praktiken sowie über aktuelle Ängste und Sorgen der Gemeindemitglieder. 

Anschließend ging es in kleinerer Rund noch in ein Café, um den Abend bei gegenseitigem Kennenlernen und Austauschen ausklingen zu lassen."

Schön war es auch, dass wir durch den Programmpunkt auch noch einmal Gelegenheit hatten, die "neuen" Freiwilligen aus unserer Region einzuladen und zu sehen, die in knapp einer Woche ihren Friedensdienst bei ASF beginnen.

Besuch im Haus der Geschichte

Ende August 2016 haben wir als Regionalgruppe das Haus der Geschichte in Bonn besucht und dafür auch die Mitglieder der Regionalgruppen Münster und Ruhrgebiet eingeladen. Alexander aus unserer Regionalgruppe gab uns eine Führung durch die Ausstellung "Ab morgen Kameraden! Armee der Einheit", die er selbst mit konzipiert hat. 

Die Ausstellung stellt mit rund 500 Objekten und Medien die zentralen Aspekte der Zusammenführung von Bundeswehr und Nationaler Volksarmee 1989/90 in den Mittelpunkt. Alexander konnte uns viel über den didaktischen Aufbau, die inhaltliche Zeitzeugen-Gespräche, das Sammeln von Ausstellungsstücken und die kontroversen Debatten und Diskurse rund um das Themenfeld der Bundeswehr berichten.

Gemeinsames Grillen mit einem ASF-Sommerlager

Ende Juli 2016 traf sich die Regionalgruppe mit einer internationalen ASF-Sommerlager-Gruppe in Köln. Am Vormittag hat Mathilda, eine "neue" Freiwillige aus unser Regionalgruppe, den Teilnehmer_Innen des Sommerlagers eine kleine Stadtführung durch die Kölner Innenstadt gegeben. 

Ab 18:00 Uhr haben wir uns dann im Naturfreundehaus in Köln-Kalk getroffen und dort einen sehr netten, geselligen Abend verbracht. Bei bestem Sommerwetter gab es viel Zeit zum Austausch und Gesprächen auf Deutsch, Englisch und Russisch. 

Insgesamt waren wir um 20 Personen und neben einem kleinen geografischen Kennlernspiel gab es auch eine kleine ASF-Gesangseinlage.

Treffen mit den zukünftigen Freiwilligen im Sommer 2016

Wie jedes Jahr gab es auch im Juni 2016 wieder ein Treffen für und mit den "neuen" Freiwilligen, um sich kennenzulernen, Fragen zu beantworten und einen Grundstein für eine zukünftiges Engagement in der Regionalgruppenarbeit zu legen.
Dies Jahr waren wir zuerst für einen inhaltlichen Input im NS-Dokumentationszentrum der Stadt Köln und haben uns dort gemeinsam die Sonderausstellung "Fritz Bauer". Der Staatsanwalt" angeguckt. In der Ausstellung fanden wir auch einen Verweis auf Aktion Sühnezeichen: Fritz Bauer vermachte die Hälfte seines Vermögens ASF. 
Nach der Ausstellung verschlug es uns in eine kölsche Kneipe, wo es viel Zeit für Gespräche und Austausch über Wünsche, Erwartungen und Erinnerungen gab.

 

 

Gemeinsame Teilnahme an der CSD-Demo im Sommer 2016

Anfang Juli nahmen wir als Regionalgruppe gemeinsam an der Christopher Street Day-Demonstration in Köln teil, die dieses Jahr zum  25. Male und unter dem Motto "anders.leben!" stattfand, und demonstrierten dafür, dass Lesben, Schwule, Bisexuelle, Intersexuelle und Transgender rechtlich gleichgestellt und gesellschaftlich akzeptiert werden.

Von Retter*innen, Täter*innen und Überlebenden

„Gemeinsam erinnern – über Grenzen hinweg“ ist das Motto der deutsch-polnisch-israelisch-ukrainischen Ausstellungskooperation, die den Zusammenhängen von Shoah und Zwangsarbeit im galizischen Erdölrevier in Boryslaw (heute Ukraine) nachspürt. Unter Leitung von Klaus Hasbron-Blume, Mitglied der Regionalgruppe Köln-Bonn und Sommerlagerteilnehmer in Czernowitz und Wroclaw, macht sie die Geschichte(n) von Rettern, Tätern und jüdischen Überlebenden sichtbar. Besonderes Kennzeichen der Kooperation zwischen der polnischen Kulturstiftung Bente Kahan in Wroclaw, der Gesellschaft der Holocaust-Überlebenden aus dem galizischen Erdölgebiet und ihrer Nachkommen (Drohobycz, Boryslaw and Vicinity Organisation) und den Initiatoren in Deutschland ist ihre Mobilität: Die rund 25 Banner variieren sprachlich und inhaltlich je nach den Stationen der Ausstellung. Seit dem 19. Februar 2016 ist sie nach einer bewegenden Eröffnung noch bis Ende März in den Räumlichkeiten des Landschaftsverbands Rheinland in deutsch-englischer Fassung zu sehen. Ein Fokus liegt hier auf dem Retter-Ehepaar Berthold und Else Beitz und der Geschichte des jüdischen Überlebenden Jozef Lipman aus Wroclaw.

Die Ausstellungsobjekte (Roll-Ups, Videos, Begleitmaterialien) werden weiteren Interessenten kostenlos zur Verfügung gestellt. Das Projekt trägt sich ausschließlich durch Spenden und Sponsoren und das unentgeltliche Engagement vieler ehrenamtlicher Menschen. Aktion Sühnezeichen sagt ihnen allen herzlichen Dank! Weitere Spenden auf das ASF-Spendenkonto, Stichwort Boryslaw, sind willkommen! Kontakt und Informationen zur Ausstellung: Klaus Hasbron-Blume, E-Mail fuehrung.galizienexpo[at]gmail.com

Stolpersteine-Putzaktion zum 27. Januar

(Foto: Sarah Baruch)

Anlässlich des Holocaust-Gedenktags am 27. Januar hat die Regionalgruppe Köln-Bonn eine Stolpersteinputzaktion unternommen, sowie eine zentrale Gedenkveranstaltung und ein Konzert besucht.

Eva-Maria, Regionalgruppensprecherin, erzählt, wie sie den Tag erlebt hat: "Zum Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus haben wir als Regionalgruppe auf einer kleinen Route durch die Kölner Innenstadt Stolpersteine gereinigt und Kerzen aufgestellt. Anschließend besuchten wir die zentrale Gedenkveranstaltung in der AntoniterCityKirche. In der diesjährigen Veranstaltung lag der inhaltliche Fokus auf den Kölner Schulen in der NS-Zeit. Auf der Einladung findet sich hierzu folgendes Zitat: "Im Jahr 2016 lenken wir den Blick auf diejenigen Kölnerinnen und Kölner, die als jüdische SchülerInnen und LehrerInnen ins Exil gehen mussten oder in den Tod getrieben wurden. Wir wollen auch zeigen, wie Kinder und Jugendliche durch Unterricht und Gruppenzwang zu einem rassistischen Menschenbild und militaristischem Handeln erzogen wurden". 

Im Anschluss an die Gedenkveranstaltung besuchten einige Mitglieder der Regionalgruppe ein Konzert mit der Auschwitz-Überlebenden Esther Bejarano und der Microphone Mafia. Alles in Allem war es ein bewegender Tag."

Schulbesuche - wir kommen auch zu euch!

Giulia freut sich auf Interessierte am ASF-Stand.

Ende Januar waren Giulia und Susanne, zwei Mitglieder unserer Regionalgruppe, in Krefeld bei einem Schulbesuch. Zunächst waren wir in einer 10. Klasse und haben ausführlich von unseren Friedensdiensten berichtet. Obwohl die Schüler_innen noch recht jung waren und ein Dienst für sie erst in frühestens zwei bis drei Jahren in Frage kommt, haben sie interessiert zugehört und nachgefragt.

Im Anschluss haben wir an der Informationsveranstaltung zum Thema FSJ und Freiwilligendienst an der selben Schule teilgenommen. Zu dieser Veranstaltung kamen alle Schüler_innen, die im nächsten Schuljahr ihr Abi machen werden. Neben uns waren noch fünf andere Organisationen dabei. Nach einer allgemeinen Einführung zum Thema "Was mache ich nach der Schule?" haben zunächst zwei Schülerinnen berichtet, wie Auswahlseminare und Bewerbungen im Allgemeinen ablaufen. Sehr schön war, dass die beiden sich bei ASF beworben haben und zu einem Auswahlseminar eingeladen wurden. Im Anschluss hatte jede Organistation einige Minuten Zeit, um sich und ihr Programm kurz vorzustellen. Danach konnten die Schüleri_innen zu den einzelnen Ständen gehen und sich weitere Informationen einholen.

Für uns und auch für die Schüler_innen hat sich die Veranstaltung sicher gelohnt. Würdet ihr uns vielleicht auch gerne mal in eure Schule einladen, um von der Möglichkeit eines Freiwilligendienstes zu berichten? Dann meldet euch gerne bei uns!

Die Regionalgruppe

Ansprechpersonen:
Joscha Reichert
Alexander Schwanebeck