Regionalgruppe Rhein-Ruhr

die Regionalgruppe Rhein-Ruhr

die Regionalgruppe Rhein-Ruhr

Die Regionalgruppe Ruhrgebiet ist eine aus ca. 25 ehemaligen Freiwilligen aus unterschiedlichen ASF Jahrgängen bestehende Gruppe im Gebiet zwischen Duisburg und Dortmund.

Als erst vor Kurzem zusammengefundene Regionalgruppe sind wir auf der Suche Kontakte zu Schulen, religiösen Gemeinden verschiedener Glaubensausrichtungen und zivilgesellschaftlichen Bündnissen aufzunehmen. Wir sind Interessiert an Gedenkveranstaltungen zur Erinnerung des Nationalsozialismus, an Rassismuspräventionsarbeit an Schulen und interreligiöser-/Kultureller Arbeit.
Wir treffen uns mindestens einmal im Monat am letzten Sonntag um 17:00 Uhr zum Regionalgruppen „Pottstammtisch“ an wechselnden Kneipen der Ruhrgebietsstädte um der Regionalen Städtestruktur gerecht zu werden.

Demonstration der Regionalgruppen in Dresden.

An Treffen besprechen wir Projekte die wir gemeinsam planen, Kooperationen die wir suchen möchten und inhaltliche Arbeit die wir ausgestalten möchten.
Als erste Aktion fand eine Veranstaltung im Rahmen der „Alle bleiben“ Kampagne gegen die Abschiebung der Sinti und Roma in den Kosovo in Dortmund statt und ein Besuch in der Essener Synagoge zum Gedenken der Reichsprogromnacht 1938.

Treffen mit den zukünftigen Freiwilligen in Oberhausen

die Regionalgruppe Rhein-Ruhr
die Regionalgruppe Rhein-Ruhr

Wir als Regionalgruppe Ruhrgebiet haben uns Ende Juni mit drei Freiwilligen in Oberhausen getroffen. Wir sind zunächst mit acht Personen in die Gedenkhalle gegangen, um uns dort die derzeitige Ausstellung zur Zwangsarbeit in Oberhausen und dem Umgebenden Ruhrgebiet während der Zeit des Nationalsozialismus gegangen. Im Anschluss haben wir uns in ein Restaurant direkt am Wasser des Rhein-Herne-Kanals gesestzt und dort etwas gegessen und getrunken. Bei nettem Zusammensein haben wir uns so kennen lernen können.

Es war glaube ich für uns alle sehr schön nicht nur uns als Gruppe mal wieder zu sehen, sondern auch frischen Wind durch neue gespannte Gesichter, die sich auf ihren freiwilligen Dienst freuen. Geschichten konnten so ausgetauscht , Fragen gestellt und bei schönem Wetter ein wenig ASF-Gefühl aufgelebt werden. Die neuen Freiwilligen haben sich gefreut auf andere zu treffen, schon mit Menschen aus der Region andere ASF-events zu planen und zu koordinieren.

Was bedeutet es sich zu engagieren? Schüler*innen spenden für Aktion Sühnezeichen Friedensdienste

666 Euro für Aktion Sühnezeichen Friedensdienste, überreicht von den Schülern des Religionskurses des Wilhelm-Dörpfeld-Gymnasiums in Wuppertal, gespendet und erlaufen beim traditionellen Schul-Sponsorenlaufs. Doch wie kommen junge Menschen dazu, sich solchermaßen für Aktion Sühnezeichen Friedensdienste einzusetzen? 

Die Schulpfarrerin Bettina Dähnick erklärt ihre Motivationen: „In Wuppertal ist man der Tradition der Bekennenden Kirche bewusst verbunden, zumal unsere Schule in dem Teil der Stadt liegt, in der das ‚Barmer Bekenntnis‘ 1934 als ein Ergebnis des Kirchenkampfes formuliert wurde. Im Unterricht setzten sich die Oberstufenschüler mit dieser Thematik auseinander.

Sie fragten sich, was es bedeutet, sich heute zu engagieren und auch andere für die Folgen des Nationalsozialismus zu sensibilisieren. Was es bedeutet, sich gegen Ausgrenzung von Minderheiten zu wehren und sich aktuellen Formen von Antisemitismus und Rassismus entgegenzustellen – aus einer christlich verstandenen Verantwortung heraus.

Die Frage, was mache ich nach dem Abitur, studiere ich oder nehme ich mir ein Jahr noch eine ‚Auszeit‘, führte einige Schüler letztlich dazu sich zu informieren, wo und wie kann man ein Freiwilligenjahr mit einem Friedensdienst in Verbindung bringen. Aktion Sühnezeichen Friedensdienste, das in solcher Tradition steht, war also naheliegend.“

Bei der Spendenübergabe stellten die drei ehemaligen ASF-Freiwilligen Wolfgang Schwabe, Johannes Fendel und Ruppert Franz die Arbeit des Vereins vor und erzählten von ihren persönlichen Erfahrungen. Einige Schüler_innen waren so angetan, dass sie sich im nächsten Jahr, nach bestandenem Abitur, bei Aktion Sühnezeichen Friedensdienste bewerben wollen.

Aktion Sühnezeichen Friedensdienste bedankt sich sehr herzlich für die tolle Spende und Einladung, über unseren Freiwilligendienst zu erzählen!

Die Regionalgruppe Rhein-Ruhr besucht die Ausstellung "Artige Kunst"

Die Regionalgruppe in der Ausstellung

Die Regionalgruppe Rhein-Ruhr hat sich am 5. März in Bochum getroffen, um die bereits medial viel diskutierte Ausstellung zur entarteten Kunst und der Selbstinszenierung des NS-Regimes zu besuchen. 

Wir haben an einer Führung durch die Ausstellung "Artige Kunst" der Kunstsammlungen der Ruhr-Universität Bochum teilgenommen. Der Begriff "artige Kunst" steht dabei im Gegensatz zu dem, vom NS-Regime genutzten, diffamierenden Begriff "entartete Kunst". Die Ausstellung zeigt die Auseinandersetzung mit der Kunstpolitik des Nationalsozialismus. Es war für uns sehr interessant und beeindruckend zu sehen, wie in dem Museum sogenannte "entartete" Kunst den Werken des Regimes direkt gegenübergestellt waren.

Hier der Link zur Ausstellung.

Treffen der Regionalgruppe Rhein-Ruhr am 09.06.2016

Die Gruppe Rhein-Ruhr hat gemeinsam die Dokumentationsstätte "Gelsenkirchen im Nationalsozialismus" besichtigt und im Anschluss beim Abendessen in einem gelsenkirchener Restaurant den Besuch ausgewertet und weitere Schritte geplant. Mit dabei waren die neuen Freiwilligen.

Die Regionalgruppe Rhein-Ruhr

Ansprechperson:
Susanne Behr, Tobias Weihrauch

Kontakt zu Regionalgruppe:
rhein-ruhr[at]asf-ev.de