Aktuelles | 15. Oktober 2018

Aktion Sühnezeichen bei #unteilbar

Gute Stimmung und eine wichtige Botschaft im Block von Aktion Sühnezeichen: Antisemitismus und Rassismus eine Kraft engegen setzen. Foto: Nils Bornemann

Das Demo-Bündnis #unteilbar zeigt sich sehr zufrieden mit der Demonstration am 13.10.2018. Über 240.000 Menschen aus Berlin und ganz Deutschland kamen zusammen, um unter dem Motto „Solidarität statt Ausgrenzung“ gegen Rassismus und Sozialabbau zu demonstrieren. Aktion Sühnezeichen Friedensdienste (ASF) war mit einem eigenen Demoblock und einem Infostand vor Ort.

Der Block von Aktion Sühnezeichen bei #unteilbar war bunt gemischt: Ehemalige und aktuelle Freiwillige,  Mitglieder, Mitarbeiter*innen aus der Geschäftsstelle und viele Menschen, die der Organisation schon lange verbunden sind. Katharina Austilat, Freiwillige in Belgien 2016/2017, zeigte sich begeistert von dem Block von Aktion Sühnezeichen: „Schon bei dem ASF-Treffpunkt waren so viele unterschiedliche Menschen. Wir setzen zusammen ein Zeichen für Vielfalt. Und das über Generationen hinweg.“

„Wir sind viele“ – die aktuelle Aktion wird sichtbar

Die Teilnehmer*innen trugen Banner mit Aufschriften wie „Wir sind viele. Für Demokratie. Für Solidarität. Für Vielfalt.“ und „Rassismus eine Kraft entgegen setzen.“  Julius Körner, Freiwilliger aus dem Jahrgang 2015/2016 trug ein Banner und sagte: „Ich finde es sehr wichtig, dass wir heute hier sind. Es zeigt, dass Aktion Sühnezeichen mehr ist als eine Organisation, die Freiwillige ins Ausland schickt, sondern sich auch gesellschaftlich einbringt.“

„Wer, wenn nicht Aktion Sühnezeichen, sollte heute hier sein? Vielfalt und Solidarität, das ist genau das, wofür ASF einsteht“, sagte Eva Kell, die 2015/2016 als Freiwillige in Tschechien war und am Infostand von Aktion Sühnezeichen auf der Straße des 17. Juni Auskunft gab. Jan Brezger, Referent für Freiwilligenarbeit in der ASF-Geschäftsstelle, erklärte am Ende des Demozug durch Berlin-Mitte: „Diese Demo holt uns aus der Ohnmacht raus. Zu sehen, wie viele Leute auf der Straße sind, ist ermutigend und gibt Kraft.“ Andreas Kroneder, Mitglied im Vorstand der Organisation, erklärte: „Ich bin überwältigt von der Größe des Bündnisses. Es zeigt, dass es eine breite Masse an Menschen gibt, die aufstehen und Flagge zeigen. ASF ist ein klarer Teil der Zivilgesellschaft.“

ASF-Geschäftsführerin spricht bei Abschlusskundgebung

Geschäftsführerin Jutta Weduwen hielt die Eröffnungsrede der Abschlusskundgebung an der Siegessäule. Vor Tausenden Menschen sagte sie: „Wir sind sehr viele, die eine Gesellschaft wollen, die von allen hier lebenden Menschen demokratisch gestaltet wird. Die Definitionsmacht liegt bei uns allen und nicht bei denen, die einen patriarchalen und völkischen Nationalismus propagieren.“

Hintergründe:

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