Aktuelles | Ausstellung | 29. August 2019

Eine Geschichte von Vernichtung und Überleben

Foto: Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit

Eine Geschichte von Vernichtung und Überleben. Holocaust und Zwangsarbeit in Galizien

Vor 80 Jahren, am 1. September 1939, begann mit dem deutschen Angriff auf Polen der Zweite Weltkrieg. Im Distrikt Galizien, der zuerst sowjetisch und ab 1941 deutsch besetzt war, lebten über 500.000 Jüdinnen und Juden. Fast alle wurden von den Deutschen ermordet.

Die Ausstellung im Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit zeigt die deutsche Besatzungspolitik gegenüber der jüdischen Bevölkerung in Galizien: einzelne Pogrome, die Bildung von Ghettos, Verschleppung in das Vernichtungslager Bełżec sowie Zwangsarbeit in Lagern. Dort beuteten die Deutschen die jüdischen Arbeitskräfte aus, Tausende kamen bei der Arbeit ums Leben – zugleich konnte ein Arbeitsplatz zeitweise vor der Deportation in den Tod schützen.

Die Darstellung folgt dem Schicksal des Holocaust-Überlebenden Józef Lipman und den Rettungsversuchen einzelner Helfer, insbesondere von Berthold und Else Beitz sowie von Donata und Eberhard Helmrich. Sie konnten einige Menschen vor dem Tod bewahren.

Die Ausstellung wurde von Aktion Sühnezeichen Friedensdienste und Drohobycz, Boryslaw and Vicinity mitkonzipiert und ist bis zum 02. Februar 2020 im Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit zu sehen.

Flyer zur Sonderausstellung

Flyer "Fünf Jahre Gedenk-und Informationsort für die Opfer der nationalsozialistischen 'Euthanasie'-Morde"

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