Presse | Presse | 17. April 2018

60 Jahre Engagement gegen Antisemitismus, Rassismus und Geschichtsvergessenheit

Seit ihrer Gründung 1958 engagiert sich Aktion Sühnezeichen Friedensdienste mit Freiwilligendiensten, Bildungsarbeit und Kampagnen gegen Antisemitismus, Rassismus und Geschichtsvergessenheit. Über 10.000 junge Menschen haben sich seit 1958 im Rahmen eines Friedensdienstes für Frieden und Verständigung, Menschenrechte und eine sensible Auseinandersetzung mit der nationalsozialistischen Geschichte eingesetzt. Darüber hinaus organisiert Aktion Sühnezeichen Friedensdienste jedes Jahr 20-25 thematische Workcamps.
Am 30. April jährt sich die Gründung von Aktion Sühnezeichen zum 60. Mal.

„Wir werden auch weiterhin die kritische und sensible Auseinandersetzung mit den Folgen der nationalsozialistischen Verbrechen ganz besonders im Blick behalten. Wir setzen uns mit aller Kraft dafür ein, dass Deutschland die Verantwortung für seine Geschichte trägt und Geschichtsrevisionismus keinen Platz in unserer Gesellschaft hat. Viele unserer Freiwilligen besuchen Überlebende der Schoa. Ihnen müssen wir versichern, dass die aktuellen rechtspopulistischen Bewegungen nur von einer Minderheit der deutschen Gesellschaft unterstützt werden“, erklärt Dagmar Pruin, eine der beiden Geschäftsführerinnen von Aktion Sühnezeichen Friedensdienste.

Geschäftsführerin Jutta Weduwen ergänzt: „Wir sehen in Deutschland und in vielen anderen Ländern, dass Rechtspopulismus, Rassismus und Antisemitismus zunehmen und bis in die Mitte der Gesellschaften wirken. Es bleibt die Aufgabe von ASF, sich entschieden für Vielfalt, Demokratie und Frieden zu engagieren und menschenfeindlichen und ausgrenzenden Bewegungen immer wieder eine Kraft entgegen zu setzen.

Vom 25. bis 27. Mai 2018 feiert Aktion Sühnezeichen Friedensdienste mit Gästen aus dem In- und Ausland mit einer Tagung, einem Gottesdienst mit Festakt und einem Ehemaligentreffen in Berlin sein 60jähriges Bestehen. Darüber hinaus wird es bundesweit Veranstaltungen geben.

Aktuelle Infos stets unter www.asf-ev.de/jubilaeum

Seit 1958 setzt sich Aktion Sühnezeichen Friedensdienste für eine kritische und sensible Auseinandersetzung mit den Folgen der nationalsozialistischen Verbrechen ein. Mit Freiwilligendiensten, Bildungsarbeit und Kampagnen engagiert sich der Verein gegen Antisemitismus, Rassismus und andere Formen gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit.
In Freiwilligendiensten und Workcamps engagieren sich jedes Jahr mehrere hundert überwiegend junge Menschen in vielen Ländern Europas, den USA und Israel in Gedenkstätten, in der Begleitung von Überlebenden der Schoa und in der politischen Arbeit für eine inklusive, vielfältige Gesellschaft. Zu den Schwerpunkten des Vereins gehört auch die Auseinandersetzung mit der Vermittlung der NS-Geschichte im Einwanderungsland Deutschland.

Gerne vermitteln wir Kontakte zu aktuellen oder ehemaligen Freiwilligen unterschiedlicher Freiwilligengenerationen und zu Menschen, die den Verein prägten und heute gestalten.  Hochwertiges Bildmaterial senden wir auf Wunsch gern zu.

Aktion Sühnezeichen Friedensdienste, Friederike Schmidt (Referentin für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit), Auguststr. 80, 10117 Berlin, Telefon: 030/28395-203, Fax: -135, E-Mail: schmidt[at]asf-ev.de,  Internet: www.asf-ev.de

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