Presse | Pressemitteilung | 01. November 2018

Offener Brief an Berliner Regierung: rechtsextremen Aufmarsch am 9. November verbieten

In einem offenen Brief an den Regierenden Bürgermeister Michael Müller, Innensenator Andreas Geisel und den Bezirksbürgermeister von Mitte Stephan von Dassel fordern 23 Erstunterzeichner*innen aus der Wissenschaft, der historischen Bildung und der Zivilgesellschaft, den rechtsextremen Aufmarsch der Gruppe „Wir für Deutschland“ am 9. November zu verbieten.

Jutta Weduwen, Geschäftsführerin von Aktion Sühnezeichen Friedensdienste, hat den Brief mit initiiert. Sie sagt: „Am 9. November jähren sich die Novemberpogrome zum 80. Mal. Wir nehmen nicht hin,  dass rechtsextreme Gruppen diesen Gedenktag missbrauchen. Wir fordern in unserem Brief die Verantwortlichen auf, den rechtsextremen Aufmarsch zu untersagen. Für uns steht fest: Antisemitismus und Rassismus fallen nicht unter die Meinungsfreiheit.“

Den Brief mit allen Erstunterzeichner*innen finden Sie hier.

Pressekontakt:

Lena Högemann, Pressesprecherin von Aktion Sühnezeichen Friedensdienste
Tel. 030-283 95 203
Mobil: 01511 – 777 69 53
presse@asf-ev.de




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