Presse | 05. September 2018

135 Freiwillige starten ihren Dienst mit Aktion Sühnezeichen

Die 135 Freiwilligen werden nach einem einwöchigen Vorbereitungsseminar am Sonntag, den 9. September in rund 40 Gottesdiensten in Berlin und Brandenburg in ihren Freiwilligendienst entsendet. Sie reisen in die USA, nach Israel, Belgien, die Niederlande, Frankreich, Großbritannien, Tschechien, Polen, die Ukraine, Belarus, Russland und Norwegen. Dort werden sie ein Jahr ihres Lebens verbringen. Sie werden in Holocaust-Gedenkstätten und -Museen arbeiten, Holocaustüberlebende und ihre Familie unterstützen, in Altenheimen arbeiten, mit Menschen mit Behinderung und Obdachlosen. 

Dagmar Pruin, Geschäftsführerin von Aktion Sühnezeichen Friedensdienste: „Diese jungen Menschen setzen aktiv ein Zeichen, ein Sühnezeichen. In Chemnitz haben Rechtsradikale und Rechtspopulisten jüngst Menschen gejagt, die sie für anders hielten. Und zu viele Menschen sahen zu. Es ist gerade mal 80 Jahre her, dass Wohnhäuser von Jüdinnen und Juden, jüdische Geschäfte und Synagogen brannten. Erschreckend viele Menschen haben damals mitgemacht, viele andere zugeschaut. Aber viel zu wenige haben ihre Stimme erhoben. Das darf sich niemals wiederholen. Dafür steht Aktion Sühnezeichen und dafür stehen unsere Freiwilligen, die jetzt ihren Dienst beginnen.“

Eine Übersicht aller Aussengottesdienste finden Sie hier: https://www.asf-ev.de/de/kirchengemeinden/ihre-gemeinde-unsere-freiwilligen/aussende-gottesdienste/ 

Hintergrund:
Mit Aktion Sühnezeichen werden im Jahrgang 2018/2019 insgesamt 178 Menschen einen Freiwilligendienst absolvieren. Davon sind 149 junge Menschen aus Deutschland und 29 Menschen aus dem Ausland.

Berlin, den 05.09.2018


Aktion Sühnezeichen Friedensdienste e. V. auf Instagram Aktion Sühnezeichen Friedensdienste e. V. auf YouTube