Presse | Presse | 06. November 2018

Wir erinnern – deutschlandweite Aktion zu 80 Jahre Novemberpogrome

Aktion Sühnezeichen Friedensdienste e.V. erinnert an die Novemberpogrome vor 80 Jahren. Mit der Aktion „Wir erinnern“ lenkt die Organisation die Aufmerksamkeit auf Orte wie jüdische Geschäfte, Wohnhäuser und Einrichtungen und Menschen, die vor 80 Jahren zur Zielscheibe von Gewalt und Zerstörung wurden.

Dr. Dagmar Pruin, Geschäftsführerin von Aktion Sühnezeichen Friedensdienste, sagt zur Aktion: „Wir wollen die Erinnerung an die NS-Gewaltherrschaft und die Schoa wachhalten und gleichzeitig eine starke Mahnung für die Gegenwart aussprechen. Wir setzen uns mit aller Kraft dafür ein, dass Geschichtsrevisionismus keinen Platz in unserer Gesellschaft hat.“

An verschiedenen Orten in Deutschland wird an die Opfer erinnert. Es werden Gebäude und öffentliche Plätze mit Bannern behangen, die eine Mahnung darstellen. Sie zeigen, was dort vor den Novemberpogromen vor 80 Jahren einmal war. Sie erinnern an Zerstörung, an Deportation und Vernichtung.

Die Aktionen finden in Alfeld, Berlin, Bremen, Freiburg im Breisgau, Tübingen, Halle, Heidelberg, Leipzig, Münster und Stuttgart statt. Eine Übersicht aller Aktionen gibt es hier: www.asf-ev.de/wir-erinnern.

Hintergrund
In den Freiwilligendiensten und Sommerlagern von Aktion Sühnezeichen Friedensdienste engagieren sich jedes Jahr mehrere hundert überwiegend junge Menschen in Europa, den USA und Israel in Gedenkstätten, in der Begleitung von Überlebenden der Schoa, in der Arbeit mit Menschen mit Behinderung und sozial Benachteiligten und in der politischen Arbeit. Interessierte können sich noch bis zum 15. November 2018  bei Aktion Sühnezeichen Friedensdienste für einen Freiwilligendienst bewerben.

Berlin, den 06.11.2018

Pressekontakt:
Lena Högemann, Pressesprecherin von Aktion Sühnezeichen Friedensdienste
Tel. 030-283 95 203
Mobil: 01511 – 777 69 53
presse[at]asf-ev.de
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