27. Januar - Internationaler Holocaust-Gedenktag

Der 27. Januar ist der „Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus“, der Schoa-Gedenktag. In Predigt, Sündenbekenntnis und Fürbitte kann er in besonderer Weise Erwähnung finden. Impulse für Predigt und Liturgie sind im Folgenden gesammelt. Wer auf spezifische Aspekte dieses Gottesdienstes bereits im Gemeindebrief / in den Gemeindenachrichten hinweisen möchte, kann ebenfalls Anregungen entnehmen.

Wenn Sie sich gerne einen Überblick über die aktuellen Predigthilfen und die der letzten Jahre verschaffen möchten, geht es hier zu den digitalen Vollversionen.

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Vergiss nicht, was Deine Augen gesehen haben (Dtn 4,9)

Ausgewählte Beiträge aus der Predigthilfe zum Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus und Passionszeit 2021

Rassismus- und antisemitismuskritische Fragmente

Impulse für die theologische und religionspädagogische Praxis

Dominik Gautier, Nina Schmidt und Christian Staffa beschäftigen sich im ersten Modul der "Impulse für die theologische und religionspädagogische Praxis" mit der Bearbeitung von Antisemitismus und Rassismus im christlichen Kontext. Einer der Texte beschäftigt sich mit einer neuen, rassismuskritischen Theologie im Kontext des Wirkens von Dietrich Bonhoeffer. Der zweite Text bietet Denkanstöße zur Reflexion von Jesusdarstellungen.

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Deutsche Juden: »Keiner will sie.«

Zur Konferenz von Évian vor 82 Jahren

Der Artikel von Claus Leggewie zur Konferenz von Évian 1938 ist einer der Beiträge, die einen Blick in die Abgründe der nationalsozialistischen Verfolgung und Vernichtung gewähren. Er zeichnet nach, mit welchen Begründungen im Ergebnis der Konferenz der westlichen Staaten Jüd*innen die Aufnahme verwehrt wurde.

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»Den Abgrund sehen und dennoch spielen«

Der Jüdische Kulturbund in Deutschland

Ingrid Schmidts Beitrag beschäftigt sich mit dem Jüdischen Kulturbund in Deutschland, der 1933 als Zuflucht für vertriebene Jüd*innen aus Kunst und Geisteswissenschaft gegründet und 1941 verboten wurde. Die Fotos auf dem Titelbild der Predigthilfe und im Heft zeigen Künstler*innen des Kulturbundes, die später verfolgt und ermordet wurden.

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Der deutsche Angriffskrieg auf die Sowjetunion und die Diversifizierungsprozesse in der Erinnerungspolitik

Jakob Stürmann

1941 überfielen die Nationalsozialisten neben anderen Ländern Griechenland und die Sowjetunion, was nicht nur für die jüdische Bevölkerung dieser Länder Vernichtung und Zerstörung bedeutete. Das Nachwirken dieses ungeheuren Menschheitsverbrechens und die Erinnerung daran in den betroffenen Nachfolgestaat ist sehr divers. Jakob Stürmann zeichnet in seinem Beitrag zentrale erinnerungspolitische Perspektiven und Widersprüche in Ost-und Ostmitteleuropa nach.

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Zum 80. Jahrestag des Überfalls Deutschlands auf Griechenland

Iason Chandrinos

Am 4. April 1941 begann der deutsche Überfall auf Griechenland. Iason Chandrinos gibt in seinem Beitrag eine Übersicht über das "Unternehmen Marita": Die deutsche Okkupation bis 1944 in Griechenland hat mehr Opfer als in allen anderen nicht-slawischen Ländern gefordert und erhebliche Zerstörung hinterlassen, die bis heute nachwirkt.

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Zum Umgang mit Rechtspopulismus im kirchlichen Raum

BAG K+R

Mit Sorge beobachtet ASF den Aufstieg rechtspopulistischer und neurechter Akteur*innen in Deutschland und die mediale antisemitische, rassistische und menschenverachtende Stimmungsmache. Jutta Weduwen und Henning Flad von der Bundesarbeitsgemeinschaft Kirche und Rechtsextremismus (BAG K+R) gehen in ihrem Beitrag vor allem auf gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit unter Kirchenangehörigen ein und stellen die BAG K+R als Initiative für das Eintreten für Demokratie und gegen Rechtsextremismus vor.

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Corona, Verschwörungstheorien und Antisemitismus

Henning Flad

Hennig Flad geht in seinem Beitrag auf die Verzweigung von Antisemitismus, der extremen Rechten und der Diskurse um die Corona-Pandemie ein und stellt dominante Narrative vor.

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