Termine | 16. Oktober 2017

Das Centrum Judaicum als Lernort: „Jüdisches Leben in Berlin einst und jetzt“

Die Beschäftigung mit dem Judentum wird sich in Schule und Gemeinde immer zwischen den beiden Polen Vergangenheit und Zukunft bewegen. So versteht sich auch die Stiftung Neue Synagoge Berlin – Centrum Judaicum und knüpft damit am historischen Ort an die Tradition der Neuen Synagoge Oranienburger Straße an. Um beide Pole im Religionsunterricht und in der Gemeindearbeit zur Sprache zu bringen, kann dieser Ort sehr unterstützend sein, denn „eine Synagoge war immer nicht nur Betstätte, sondern auch Versammlungshaus, Lehr- und Lernstätte.“ (Hermann Simon)

Kompetenzen: Die Teilnehmenden können die Lerngelegenheiten für die Beschäftigung mit dem Thema Judentum an diesem Ort identifizieren und bewusst gestalten. Sie können wesentliche Aspekte jüdischen Lebens in Berlin von der Gründung der Stadt bis in die Gegenwart aufzeigen und sich daraus ergebende Perspektiven für die Erarbeitung des Themas im schulischen oder gemeindlichen Kontext entwickeln.

Leitung: Stephan Philipp (AKD),
Rebecca Habicht (ARU Wilmersdorf-Charlottenburg),
Mareike Witt (von Cansteinsche Bibelanstalt)

Referent_innen: Museumspädagogische Führung Dauerausstellung „Tuet auf die Pforten“ und jüdisches Leben in der Umgebung (Spandauer Vorstadt); Dr. Dagmar Pruin, Geschäftsführerin Aktion Sühnezeichen Friedensdienste e.V.

Termin: Montag, 16.10.2017, 11.00 – 15.00 Uhr (Beim Zutritt ist Zeit für die Einlasskontrolle einzuplanen!)

Veranstaltungsort: Stiftung Neue Synagoge Berlin – Centrum Judaicum, Oranienburger Str. 28/30, 10117 Berlin

Anmeldung bis zum 2. Oktober 2017. Weitere Informationen dazu finden Sie hier.