Termine | Podiumsgespräch | 18. März 2018

Erinnern ohne Zeitzeug*innen? Herausforderungen an eine deutsche Gedenkkultur

Am Sonntag, 18. März von 10.30-11.30 Uhr

Leipziger Buchmesse, Messe-Allee 1, 04356 Leipzig

Forum Politik & Medienbildung, Halle 2

Über die Bedeutung historischer Bildungsarbeit und Gedenken in Zeiten wachsenden Antisemitismus

Die Journalistin Michaela Maria Mueller spricht mit Sascha Feuchert (Professor für Neuere deutsche Literatur mit Schwerpunkt Holocaust- und Lagerliteratur und Writers-in-Prison (PEN Deutschland)-Beauftragter), Jutta Weduwen (Geschäftsführerin Aktion Sühnezeichen Friedensdienste (ASF)), Eva Leipprand (Bundesvorsitzende Verband deutscher Schriftstellerinnen und Schriftsteller VS) und Sebastian Pirling (Heyne) über die Notwendigkeit des Erinnerns und die Angst vor dem Vergessen. In Zeiten, in denen es kaum noch Zeitzeug*innen gibt und Forderungen seitens der AfD laut werden, es möge doch bald mal Schluss sein mit dem ewigen "Schuldkult". Die britische Autorin Pippa Goldschmidt, Enkelin deutsch-jüdischer NS-Flüchtlinge, hält zu Beginn einen Impulsvortrag über ihren Blick auf die deutsche Erinnerungskultur.

Eine Veranstaltung von Verlage gegen Rechts