Termine | Seminar | 06. September 2018

#Whatthehope - Christliche Narrative als Alternativen im Netz

6.-7. September 2018, jeweils 10-16h

Ev. Bildungsstätte auf Schwanenwerder

Mit dem Projekt NetzTeufel haben wir hateSpeech im Netz analysiert und uns auf die Suche nach Narrativen gemacht, die gruppenbezogene menschenfeindliche Positionen im Namen des christlichen Glaubens verbreiten. Wir haben untersucht, wie Rassismus, Sexismus und Homophobie in Social Media auch im Namen des christlichen Glaubens formuliert werden und welche wiederkehrenden negativen Erzählungen solche diskriminierenden und ausgrenzenden Vorstellungen tragen. Wir bezeichnen diese Erzählungen als toxisch, da diese die Gesprächskultur sowohl im Netz als auch auf der Straße vergiften.

Wir wollen uns gemeinsam fragen: Welche theologischen Auseinandersetzungen benötigen wir und welche Geschichten bietet unser Glauben, um menschenfreundliche Positionen zu stärken? Welche christlichen Bilder können wir Hass und Menschenfeindlichkeit entgegensetzen? Mit dem Seminar möchten wir Menschen aus den Bereichen Theologie, Aktivismus, Design, Kommunikation und Gemeindearbeit zusammenbringen. Ausgehend von den Ergebnissen unserer Analyse suchen wir nach christlichen Antworten und Alternativen, die dem Hass standhalten.   Das Seminar ist partizipativ und mit Elementen aus dem Design Thinking und anderer Methoden konzipiert und lädt alle Teilnehmenden dazu ein, sich aktiv in die Diskussion und Gestaltung einzubringen. Auf dem Weg zu alternativen Narrativen sammeln wir in Kleingruppen zunächst theologische Impulse, um schließlich Prototypen der digitalen Umsetzung zu entwickeln.

Alle Teilnehmenden können und sollen mitbringen, was bei der theologischen Reflexion unterstützen kann. Außerdem kann Hard- & Software mitgebracht werden, die bei der Entwicklung der Prototypen digitaler Vermittlung helfen.

Weitere Informationen zum Programm gibt es hier: http://www.eaberlin.de/whatthehope.

Das Seminar wird von dem Projekt NetzTeufel der Evangelischen Akademie zu Berlin in Kooperation mit der Bundesarbeitsgemeinschaft Kirche + Rechtsextremismus (BAG K+R) veranstaltet. Das Projekt wird gefördert durch das Bundesfamilienministerium im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!".

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