25 Jahre ASF in Russland
Perspektiven auf ein Land und seine Menschen unter Druck

Seit rund 25 Jahren engagieren sich unsere Langzeitfreiwilligen und Sommerlagerteilnehmenden in Russland. Sie betreuen Überlebende des Nationalsozialismus und Stalinismus sowie Menschen mit Behinderungen, arbeiten in der historischen und politischen Erinnerungs- und Aufklärungsarbeit, sind in verschiedenen Gemeinden tätig und restaurieren Friedhöfe und Gedenkorte.

Diese Jahre sind geprägt durch die sich wandelnden politischen und wirtschaftlichen Bedingungen für zivilgesellschaftliches und soziales Engagement. Auch der historische Erinnerungsdiskurs um den Zweiten Weltkrieg, den Holocaust und die stalinistischen Repressionen hat in dieser Zeit viel Bewegung erfahren.

Wir sehen unsere Rolle darin, unser Engagement in Russland sowie der Ukraine auch in schwierigen Zeiten nicht abbrechen zu lassen und unsere Projektpartner_innen weiter zu begleiten und Begegnungen zu ermöglichen. Ein Bewusstsein für die Komplexität der historischen, gesellschaftlichen und politischen Bedingungen geht damit einher. 

Diese Komplexität, die Situation unserer zivilgesellschaftlichen Projektpartner, sowie die vielfältigen und nicht immer einfachen Erfahrungen unserer Freiwilligen spiegelt dieser zeichen-Schwerpunkt wieder.

Das gedruckte zeichen können Sie in der rechten Spalte downloaden. Eine kleine Auswahl der Artikel finden Sie, wenn Sie den Links weiter unten folgen.

25 Jahre: ASF in Russland

Vor 25 Jahren begannen die ersten Freiwilligen von ASF mit ihrer Arbeit in Russland. Das war 1990 und der Zusammenbruch der Sowjetunion war in vollem Gange. Viel ist seitdem passiert. Wie viel es ist, lesen Sie hier.

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Ich bin Optimistin

Yael Joffe ist die Vorsitzende des jüdischen Gemeindezentrums in Wolgograd. Als sie hier anfing, gab es keine Mitglieder, kein Zentrum und auch sonst kaum jüdisches Leben in der Stadt. Heute ist alles anders. Ein Gespräch über Judentum in Russland.

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Fremd in Moskau

Die Stimme eines Migranten in Moskau

Ein Bericht über Rassismus und den alltäglichen Kampf ums Überleben im Vielvölkerstaat Russland.

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Im feindlichen Gegenüber einen Menschen sehen

Die mediale, politische und gesellschaftliche Debatte um die aktuellen Entwicklungen in Russland und in der Ukraine zeigt die Vielfalt, aber auch die Gegensätzlichkeit der herangezogenen
Deutungsmuster. An dieser Stelle stellt Ruth Misselwitz ihre Sicht auf die aktuelle Lage der Ost-West-Beziehungen Europas dar.

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Aktuelle Ausgabe der Zeitschrift zeichen

25 Jahre ASF in Russland

Russland: Perspektiven auf ein Land und seine Menschen unter Druck. Spannende Einblicke in Themen, die ASF bewegen. Außerdem: Berichte aus dem Freiwilligendienst.