Finanzierung: Kosten eines Freiwilligenplatzes
und dein Beitrag dazu

Was ASF dir bietet

ASF und die Projektpartner kommen finanziell für den größten Teil des Friedensdienstes auf:

  • Unterkunft (einfache Einzel- oder Doppelzimmer in Wohngemeinschaften)
  • Verpflegung und Taschengeld (z.B. 330 Euro/Monat in Deutschland)
  • Kosten für den Nahverkehr (Bus, Straßenbahn, U-Bahn), wenn für den Dienst notwendig
  • Versicherungen (Kranken-, Unfall- und Haftpflichtversicherung)
  • Kosten für Visa
  • 4 Seminare im Laufe der Dienstzeit
  • Kosten für Sprachkurse und Material bis zu 250 Euro bei einer neu zu erlernenden Sprache
  • Kosten für die An- und Abreise zum Projekt
  • Kosten für die An- und Abreise zu den Seminaren

ASF ist ein Verein und kein finanzstarkes Unternehmen. Mehr als zwei Drittel der Ausgaben von ASF müssen durch Spenden, Kirchenkollekten und Einzelbeiträge finanziert werden. Ein Drittel wird durch staatliche und kirchliche Zuschüsse gedeckt. Für einige Freiwilligenplätze erhalten wir Zuschüsse von Zuwendungsgebern, wie der Stiftung »Erinnerung, Verantwortung und Zukunft« oder dem Europäischen Freiwilligendienst. Die Kosten für einen Freiwilligenplatz, die ASF zu tragen hat, liegen bei 1.200 bis 1.500 EUR pro Monat.

Um diesen Beitrag bittet dich ASF:

1. Solidaritätsbeitrag

Alle Freiwilligen aus Partnerländern werden gebeten, einen Solidaritätsbeitrag von 650 Euro zu zahlen, egal woher sie kommen und wo sie arbeiten sollen. Diese Spende ist ein Beitrag zu den Gesamtkosten, die ASF im Laufe der Dienste entstehen. Durch die Solidaritätsbeiträge können wir insgesamt mehr jungen Menschen die Chance auf einen Friedensdienst bieten und während des Dienstes vergleichbare Bedingungen für alle gewährleisten, unabhängig von der finanziellen Situation in den Einsatzstellen und von möglichen Förderprogrammen. Bitte sprich mit den Verantwortlichen im ASF Büro in deinem Land über deinen Solidaritätsbeitrag und deine Möglichkeiten, ASF zu unterstützen. Freiwillige aus den USA werden gebeten, anstelle des Solidaritätsbeitrags ihre Reisekosten (am Anfang des Dienstes nach Deutschland und am Ende zurück in die USA) selbst zu zahlen.

2. Aufbau einer Gruppe von Unterstützer_innen

Das ist eine Gruppe von Sponsoren und "Paten". Sie unterstützen ASF mit Spenden. Sie können dir auch helfen, deinen Solidaritätsbeitrag zu zahlen. Diese Leute erhalten dafür Informationen über die Arbeit von ASF und deine persönlichen Berichte über deinen Dienst. Die Paten sind für unsere Öffentlichkeitsarbeit sehr wichtig. Sie werden dich in deinem Dienst beraten, begleiten und unterstützen. Paten können sein: Verwandte, Freundinnen und Freunde, Lehrerinnen, Mitschüler, Schulen, Gemeinden, Vereine, Klubs, lokale politische Vertreter und sogar Unternehmen und Firmen...

Freiwillige, die nicht aus Deutschland kommen, werden gebeten mindestens 10 Paten zu finden. Bitte baue deine Gruppe von Unterstützer_innen vor Beginn deines Dienstes auf. Dabei beraten wir dich gern. ASF kann Bescheinigungen ausstellen, wo Spenden von der Steuer absetzbar sind. Frage das ASF-Büro in deinem Land.

Projektberichte

Um unsere Arbeit bekannt zu machen, bitten wir alle Freiwilligen, im Laufe eines Jahres zwei Berichte zu schreiben. Diese Berichte sind für die Paten und für unsere Öffentlichkeitsarbeit bestimmt. Sie sind aber auch für dich selbst von Nutzen, weil du an dieser Stelle deine eigenen Erfahrungen reflektieren und verarbeiten kannst.

  • Gefördert vom
  • im Rahmen des Bundesprogramm
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