Aktuelles| Presse | 03. Oktober 2020

Ilse Junkermann ist neue Vorstandsvorsitzende von Aktion Sühnezeichen Friedensdienste

Frühere Landesbischöfin der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland folgt auf Dr. Stephan Reimers

Die Mitgliederversammlung von Aktion Sühnezeichen Friedensdienste (ASF) hat einen neuen Vorstand gewählt: Ilse Junkermann, ehemalige Landesbischöfin der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland, folgt auf Dr. Stephan Reimers. Der 76-jährige Theologe und ehemalige Bevollmächtigte des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland war fünf Jahre Vorsitzender von ASF. Ebenfalls in den Vorstand gewählt wurde Marie Hecke, Repetentin am Evangelischen Studienhaus der evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers in Göttingen und ehemalige ASF-Freiwillige.

Die Mitglieder und der Vorstand dankten Stephan Reimers sehr herzlich für seine Leitung des Vorstands: „Stephan Reimers hat als Vorstandsvorsitzender von Aktion Sühnezeichen hervorragende Arbeit geleistet und hinterlässt nach fünf Jahren Amtszeit einen inhaltlich und finanziell sehr gut aufgestellten Verein. Trotz der aktuell herausfordernden Situation blicken wir dadurch sehr positiv in die Zukunft. Jedem Abschied liegt auch ein Neuanfang inne: Wir freuen uns sehr auf neue Impulse und eine kooperative Zusammenarbeit mit unserer neu gewählten Vereinsvorsitzenden Ilse Junkermann“, sagt der stellvertretende Vorsitzende Jakob Stürmann.

Jutta Weduwen, ASF-Geschäftsführerin: „Ich bedanke mich bei Stephan Reimers für die vertrauensvolle, inspirierende und fruchtbare Zusammenarbeit. Zugleich heiße ich Ilse Junkermann als Vorstandsvorsitzende willkommen und freue mich auf die gemeinsame Gestaltung der Zukunft von Aktion Sühnezeichen Friedensdienste mit ihr und dem neu zusammengesetzten Vorstand.“

Aktion Sühnezeichen Friedensdienste (ASF) engagiert sich vor dem Hintergrund einer kritischen Auseinandersetzung mit der Wirkungsgeschichte des Nationalsozialismus seit mehr als 60 Jahren für Verständigung, Begegnung und Frieden. Durch Freiwilligendienste, Sommerlager, Bildungsprogramme und Kampagnen setzt ASF Zeichen gegen Antisemitismus, Rassismus und andere Formen der Gruppenbezogenen Menschenfeindlichkeit. Jährlich engagieren sich 500 Jugendliche und Erwachsene in 13 Ländern in der Begleitung von Shoah-Überlebenden, in der Unterstützung von Menschen mit Behinderungen und Menschen in Not sowie in der historisch-politischen Bildungsarbeit.  Mehr Informationen unter www.asf-ev.de

Kontakt: Ute Brenner

 

 

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