Termine | Fachaustausch | 16. November 2020

Multiperspektivität in der Erinnerungsarbeit - Anerkennung einer Gesellschaft der Vielen

Wann: 16. bis 17. November 2020

Wo: Vogelsang IP Internationaler Platz

Ein Fachaustausch von Aktion Sühnezeichen Friedensdienste und dem Arbeitskreis Räume Öffnen

Nach wie vor finden Perspektiven jenseits der weißen Mehrheitsgesellschaft eher selten – und wenn dann oft eindimensional – Eingang in Bildungseinrichtungen und pädagogische Materialien zum Themenkomplex Nationalsozialismus und Erinnerungskultur. Insbesondere im Hinblick auf die offen rassistischen Gewalttaten der letzten Jahre und die gleichzeitig immer heterogener werdenden Besuchergruppen der Bildungseinrichtungen, ist es von zentraler Bedeutung, sich diskriminierungskritisch um den gleich berechtigten Einbezug marginalisierter Stimmen und einer klaren Verortung von Rassismus in Vergangenheit wie auch in der Gegenwart zu bemühen.
Wie kann es der historisch – politischen Bildungsarbeit gelingen, einen Bogen zu Rassismus und rechter Gewalt in der Gegenwart zu spannen und post-koloniale Perspektiven in die historische Deutung einzu arbeiten?

Im Rahmen des zweitägigen Fachaustausches wollen wir uns unter Anderem damit beschäftigen, wie wir Archive und Dokumentationsplattformen zu Flucht, Migration und aber auch rechter Gewalt in der erinnerungskulturellen Bildung nutzbar machen können. Im gemeinsame Austausch möchten wir Fragen nach dem Umgang mit der Fülle des Materials stellen und überlegen, welche Perspektiven durch Archiv und Dokumentation zusätzlich Raum erhalten und welche Chancen aber auch Hürden damit verbunden sind.

Programm und Information

Die Teilnahme an der Fachtagung ist kostenfrei (Übernachtung, Verpflegung). An- und Abreise zum Bahnhof Kall können in der Regel nicht übernommen werden. Die Teilnehmer*innenzahl ist auf 20 Personen beschränkt. Die Übernachtung erfolgt im Hotel Eifelkern, Schleiden.

Die Veranstaltung ist ausgebucht. Anmeldungen sind nicht mehr möglich.

Covid-19 Info: Die Räumlichkeiten in denen der Austausch stattfinden wird, bieten die Möglichkeit einen Mindestabstand zu wahren. Die Unterbringen erfolgt in Einzelzimmern. Bei erneutem Lockdown oder dem Verbot von Zusammenkünften würden wir versuchen, den Austausch in den digitalen Raum zu verlegen.

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