Wir erinnern

Im November jähren sich die Novemberpogrome gegen die jüdische Bevölkerung zum 80. Mal. Mit einer bundesweiten Aktion lenken wir gemeinsam mit unseren Regionalgruppen in verschiedenen Städten in Deutschland die Aufmerksamkeit auf jene Orte, die vor 80 Jahren zur Zielscheibe von Gewalt und Zerstörung wurden wie jüdische Geschäfte, Wohnhäuser und Einrichtungen– überall in Deutschland in vielen Städten und Gemeinden. Auf dieser Karte findet ihr die geplanten Aktionen – laufend aktualisiert:

Die Erinnerung an die NS-Gewaltherrschaft und die Schoa wachhalten

Wir wollen die Erinnerung an die NS-Gewaltherrschaft und die Schoa wachhalten und gleichzeitig eine starke Mahnung für die Gegenwart aussprechen. Wir setzen uns mit aller Kraft dafür ein, dass Geschichtsrevisionismus keinen Platz in unserer Gesellschaft hat. Wir leben in Zeiten hoher Zahlen an Straftaten mit antisemitischem Hintergrund und rassistisch motivierter Gewalt. Mit unserer Arbeit  sensibilisieren wir Politik, Kirche und Zivilgesellschaft für die Folgen von Rechtspopulismus und rechtsextremer Stimmungsmache und überzeugen junge und alte Menschen davon,für die Werte unserer Demokratie einzutreten. Wir stärken zivilgesellschaftliches Engagement für Vielfalt, Solidarität und Verständigung. Wir appellieren, gegen jede Form von Diskriminierung, Gewalt und Geschichtsrevisionismus aufzustehen und sich für Vielfalt und Menschenfreundlichkeit stark zu machen.

Für uns steht fest:

  • Wir tragen Verantwortung aus den Folgen der NS-Verbrechen – was vor 80 Jahren in Deutschland  geschah, darf sich nie wiederholen.
  • Hass gegenüber Jüdinnen und Juden, Rassismus und Gewalt gegen Andersdenkende bedrohen unsere Gesellschaft auch heute.
  • Wir fordern dazu auf, Ausgrenzung und rechtspopulistischer Stimmungsmache entschieden entgegen zu treten.
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